Selbst wenn er für seinen Film “127 Hours” keinen Oscar bekommt, wird sich alles um den 32-Jährigen drehen, denn der darf das Spektakel moderieren.

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Aber was kümmern schon die Oscars, Mr Franco hat nämlich so viele Eisen im Feuer, dass man sich fragen muss, wie er das alles bewältigen will. 2010 hatte er einen Auftritt in der Hitserie “30 Rock”, spielte in der Komödie “Date Night” und in Julia Roberts Selbstfindungstrip “Eat Pray Love” mit, außerdem verdient er sich einigen Respekt mit seiner Darstellung in “Howl” und natürlich dem derzeit in Deutschland anlaufendem Survival-Thriller “127 Hours”.

Aber Schauspielern kann ja jeder, unlängst erschien daher Francos Debüt als Schriftsteller, eine Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Namen “Palo Alto” in dem es um Heranwachsende und ihre Probleme geht. In der Kritik ist er damit zwar nicht ganz so gut weg gekommen, aber zumindest der Guardian gestand ihm ein, dass er sowohl stilistisch als auch kreativ großes Potential habe.

Und nun die Oscars zusammen mit Anne Hathaway, die im Gegensatz zu Franco weniger Erfahrung mit Filmen jenseits der Teenager-Zielgruppe hat. Wie sich beide in dieser Rolle machen, bleibt ab zu warten, aber vielmehr kann man sich auf die Zukunft des Schauspielers freuen, der derzeit sogar in Yale studiert, da das nicht reicht, studiert er nebenbei auch noch an einer Kunstschule, denn auch das betreibt er seit Jahren, ein Tausendsassa, dieser James Franco.

Es ist ja immer wieder schön, diese Schauspieler zu entdecken, die intelligent und ambitioniert sind und auch über den Tellerrand ihres eigenen Berufes hinweg sehen können, ohne sich gleich als Sänger zu versuchen.

Erst einmal wird es aber “The Green Hornet” geben, wo er einen Cameo Auftritt hinlegen wird und danach? Nun, bei so einem Multitalent weiß es wohl nicht einmal der Wind.