Isch kandidiere! Unter diesem Motto taucht Hape Kerkeling als Horst Schlämmer in die Welt der Politik ein. Sonst nur Randfigur, in Person des stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, will Schlämmer das politische Leben nun aktiv mitgestalten und gestalten.

Als Vorstandsvorsitzender der HSP (Horst Schlämmer Partei) geht Schlämmer gemeinsam mit seinem Praktikanten Simon Gosejohann auf Wahlwerbetour im ganzen Bundesgebiet. Und das mit  erstaunlicher Wirkung. Nach erschöpfenden Promokampagnen tritt die HSP doch tatsächlich bei den Bundestagswahlen 2009 an. Im Grevenbroicher Wilddieb, der Stammkneipe des politischen Dreamteams, wird die erste Hochrechnung verfolgt. Schlämmer und seine begeisterten Anhänger brechen in Jubel aus. Ist der Grevenbroicher unser nächster Bundeskanzler?

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Hier die wichtigsten Punkte im HSP Wahlprogramm, das alle Fragen zur Politik klärt, zuerst von der BILD veröffentlicht. Dieses ist im Vergleich etwas kürzer als bei anderen Parteien, doch stark aussagekräftig.

  1. Sonnenbank für alle – gratis. Dafür ist der Staat da.
  2. Die Verkehrssünderkartei in Flensburg wird aufgelöst.
  3. Das Rauchverbot wird abgeschafft – überall, wo ich bin.
  4. Schönheitsoperationen für alle – auf Kasse. Gucken Sie mich an.
  5. Das Wahlalter wird auf 12 Jahre heruntergesetzt.
  6. Wir führen den Bundeshasen als Wappentier ein! Er steht für Frühling und Neubeginn. Wir müssen den Bundestag übermalen und aus den Adlerflügeln werden Schlappohren

Horst Schlämmer und Co.

Neben Hape Kerkeling‘s bekannten Rollen der Gisela und Schlager-Diva Uschi Blum treten Alexandra Kamp, Maren Kroymann und Norbert Heisterkamp in Nebenrollen auf. Laut Produzent Constantin Film soll ‘Horst Schlämmer – Isch kandidiere’ am 20. August in die Kinos kommen. Gedreht wurde von April bis Juni in Grevenbroich und Berlin unter Regisseur Angelo Colagrossi.
Durch die neue Produktion wird die Verfilmung des Bestsellers “Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg” von Hape Kerkeling verschoben. Das Projekt soll erst 2010 realisiert werden. Der Norddeutsche Rundfunk und Constantin Film hatten sich 2008 die Rechte für eine Kinoproduktion gesichert. Das im Malik Verlag erschienene Buch stand knapp zwei Jahre auf Platz eins der “Spiegel”-Bestsellerliste.