Die Geschichte von Nelson Mandela ist immer wieder ein ergreifendes Beispiel dafür, was der Wille und Glaube eines Menschen alles ausrichten kann.

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Nelson Mandela (Morgan Freeman) ist direkt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis fest entschlossen, die Apartheid in seinem Land abzuschaffen. Nachdem er zum südafrikanischen Präsidenten gewählt wird und bereits innerhalb seines neu gewählten Sicherheitsteams die alten Rassenkonflikte spürt, versucht er durch einen Sportevent, das Volk von der Möglichkeit eines friedlichen und respektvollen Zusammenlebens zu überzeugen. Rugby-Trainer Francoir Pienaar (Matt Damon) soll ihm dabei helfen und merkt schnell, dass es nicht nur um Sportsgeist, sondern sehr viel mehr geht.
Clint Eastwood hat sich erneut an ein sperriges und schwer zu verdauendes Thema gemacht, indem er das Buch “Playing the Enemy” von John Carlin mit Hilfe von Anthony Peckham in ein Drehbuch umgewandelt hat.
Besonders die geschichtliche Faktensicherheit und eine reale Aufnahme von Mandelas Gefängniszelle kreieren ein erschreckend realistisches Filmerlebnis, dass nur hier und da durch wenig subtile Botschaften und auch dem ein oder anderen Gefühls-heischenden Song ins Wanken gerät.
Dass Morgan Freeman für die Rolle als Mandela bereis auf etlichen Award-Listen steht, ist sicherlich keine Überraschung, dass Matt Damon hingegen ebenfalls Preise einheimsen konnte, dürfte vor allem Fans der älteren Filme mit ihm überraschen.
Eastwood hat mit “Invictus” ein weiteres Mal ein großes Thema mit brutaler Ehrlichkeit und etwas simplen Lektionen auf die Kinoleinwand gebracht, die man sich ab dem 18.2.2010 zu Gemüte führen kann.

Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Anthony Peckham
Darsteller: Morgan Freeman, Matt Damon
Musik: Kyle Eastwood, Michael Stevens