Irgendwie sah dieses Jahr etwas mager aus, wenn es um Animationen ging, was anhand der Brillanz des finalen Teils von “Toy Story” eigentlich auch nicht so schlimm war. Schön ist es dennoch, dass es wieder Nachschub gibt.

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Gru (Steve Carrell) ist ein Bösewicht der ganz gemeinen Sorte, der auch nicht davor zurück schreckt, kleinen Kindern ihren Lolli weg zu nehmen. Leider deckt sich sein Erfolg lange nicht mit seiner Bosheit, so dass er abgesehen von einigen kleinen Diebstählen nicht wirklich viel vor zu weisen hat, weder seine Mutti, noch die Finanzquelle für Bösewichte entgegnet ihm noch mit Respekt. Als auch noch ein anderer Bösewicht namens Vector (Jason Segel) das Unmögliche schafft und eine Pyramide klaut, muss sich Gru beweisen. Das, so der perfide Plan, geht aber nur mit einer Schar Waisenkinder (u.A. Miranda Cosgrove), die Kekse verkaufen. Kekse, die nicht nach traditionellem Rezept gebacken sind…
Universal Pictures hat sich eine schöne Story ausgedacht und mit Carrell und Segel zwei außerordentlich stimmgewandte Comedians geschnappt, die mit undefinierbar ausländischen Akzenten das Idealbild des Comic-Bösewichts verkörpern, dabei aber sympathisch genug für die lieben Kleinen sind.
Die dürften sich aber vor allem über die Minions von Gru freuen, die aussehen wie kleine gelbe Tic Tacs mit Augen und die vorwiegend zur komödiantischen Auflockerung der Story dienen.
Ein Meisterwerk wie “Toy Story 3” ist es zwar nicht geworden, aber “Ich – einfach unverbesserlich” hat Herz, Witz und setzt sich vor allem mit einer frischen Story vom Durchschnittsgeplänkel der meisten anderen Animationsfilme ab.

Ab dem 30.9.2010 im Kino

Regie: Pierre Coffin, Chris Renauld, Sergio Pablos
Drehbuch: Ken Dario, Cinco Paul
Darsteller: Steve Carrell, Jason Segel, Russell Brand, Julie Andrews, Will Arnett, Miranda Cosgrove
Musik: Hans Zimmer, Heitor Pereira, Pharrell Williams