Nichts bereuen – das ist der Leitspruch dieses Filmes. Ob sich die Filmemacher dasselbe gedacht haben?

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Auf seiner High School Abschlußrede wagt Denis (Paul Rust) das Unfassbare und gesteht seine Liebe zu Beth Cooper (Hayden Panettier) vor hunderten von Mitschülern, inklusive ihres militärischen Freundes. Als er sie dann auch noch zu sich nach hause einlädt und sie mitsamt ihrer Freundinnen tatsächlich auftaucht, beginnt für ihn und Kumpel Rich (Jack Carpenter) eine aufregende Reise, bei der Denis fest stellen muss, dass Beth Cooper nicht ganz die Beth Cooper seiner Träume ist.
Wo Filme wie “Juno” oder “Adventureland” das Genre der Teeniekomödie wieder etwas aufgemischt hatten, setzt “I Love You Beth Cooper” vollends auf die klassische Variante des Genres, mit viel Slapstick, nicht gerade überraschenden Charakteren und Humor, der nicht allzu herausfordernd ist.
Damit wirkt der Film leider ein wenig wie “Superbad” ohne die Finesse im Drehbuch und vermittelt das Gefühl, man würde sich einen High School Film aus den 80ern ansehen.
Hayden Panettiere, die man aus der Fantasyserie “Heroes” kennen dürfte, liefert eine solide, allerdings nicht allzu spektakuläre Leistung ab, was aber auch daran liegt, dass ihr Charakter nicht wirklich gefordert wird. Denis und Rich sind ein sympathisches Duo und machen ihren Job gut, aber die Frage ist, ob man wirklich noch einen Film dieser Art braucht, denn stereotypische Charaktere, Hauspartys in denen alles in die Brüche geht und ein Soundtrack, der die 80er und moderne Popsongs vereint, gibt es so schon zu Hauf und teilweise in sehr viel besserer Qualität.
“I Love You Beth Cooper” ist eine solide Teeniekomödie, die weder überrascht, noch wirklich enttäuscht, daher können Fans des Genres sich den Spaß ruhig ab dem 5.11. im Kino ansehen. Wer es lieber etwas kantiger mag, sollte jedoch die Finger davon lassen oder sich die Buchvorlage vornehmen.