Blondinen können anscheinend alles irgendwie besser als alle anderen, zumindest versucht uns das Hollywood mal wieder ein zu reden, aber es macht Spaß, dabei zu zu sehen.

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Die Opfer der meisten Witze werden dieses Mal von der immer fantastischen Anna Faris vertreten, die als Playboy Bunny Shelley Darlington aus dem Playboy Anwesen geworfen wird, weil sie zu alt geworden ist. Auf der Suche nach einer Unterkunft landet sie auf dem Universitätsgelände bei einer Schwesternschaft, die aus lauter grauen Mäusen besteht und durch mangelnde Mitgliederschaft Gefahr läuft, geschlossen zu werden. Als Shelley ihre Hausmutter wird, soll sich das jedoch sehr bald ändern und auch für Shelley finden sich so einige Überraschungen bereit.
Zugegeben, man darf getrost mit den Augen rollen, denn die typischen Typveränderungen der “grauen Mäuse” in sexy Mädels und die doch sehr oberflächlichen Interessen an Jungs und…Jungs sind eines der Dinge, denen man nicht entkommen kann, wenn man sich eine Komödie über Frauen ansieht, aber – und das muss man diesem Film zu Gute halten – Anna Faris ist so charmant als treudoofes Bunny, dass man dem House Bunny diese Griffe in die Klischee-Kiste gerne verzeihen mag.
Der restliche Cast ist auch sympathisch genug (allen voran die hervorragend nerdige Emma Stone und die zynische Kat Dennings), um sich mit diesem Film als gut gelungene Teeniekomödie an zu freunden und auch die meisten Gags sitzen eher, als dass sie daneben gehen.
Trotzdem muss man offen sagen, dass der Film ohne Anna Faris ein Griff ins Klo gewesen wäre, denn was diese Dame anpackt, wird (meistens) wirklich gut, da sie eine der wenigen herausragenden weiblichen Comedians dieses Jahrhunderts ist.
Am 9.10. dürfen wir sie dann auch endlich zuckersüß und wasserstoffblond im Kino bewundern.