Buddy-Komödien machen sich immer gut, ein Haufen alberner Männer, einige Fäkalwitze und natürlich heiße Babes verkaufen sich hervorragend. Ob einer der coolsten Filmtitel aller Zeiten damit auch hält, was er verspricht?

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Adam (John Cusack) ist frischer Single und unternimmt zusammen mit seinem Neffen Jacob, dem Partyanimal Lou und dem unglücklich verheirateten Lou eine Skireise, um über die Trennung hinweg zu kommen.
Nach einer durchzechten Nacht im zimmereigenen Whirlpool entdecken die Vier, dass sie plötzlich ins Jahr 1986 katapultiert worden sind, eben dem Jahr, als sie zum ersten Mal eine Skireise gemacht haben.
Während sie versuchen, ja nichts an der Vergangenheit zu ändern, damit sie heil und ohne böse Überraschungen in die Gegenwart zurück kommen können, stellt sich heraus, dass sie einiges wieder gut zu machen haben und dass die Schmetterlings-Theorie gar nicht so einfach zu befolgen ist.
Dafür, dass Regisseur Steve Pink bei den John Cusack Hits “Grosse Point Blanc” und “High Fidelity” mitgewirkt hat, ist “Hot Tub Time Machine” sehr viel simpler gestrickt, ja, selbst die eigentlich herrlich absurde Idee eines zeitreisenden Whirlpools wird kaum ausgearbeitet, anstatt des erwarteten “Bill und Ted”-esquen Abenteuers ist es nur eine weitere 80er-Zeitreisen Komödie, deren Humor sich vorwiegend aus den Ach so peinlichen Outfits und Songs der damaligen Zeit zusammen setzt.
Zugegeben, manchmal gibt es wirklich gute Momente, vor allem Clark Duke in der Rolle von Jacob zeigt ein hervorragendes komödiantisches Talent, aber für einen gesamten Film reichen die paar guten Gags lange nicht.
Im Großen und Ganzen kann man sich “Hot Tub Time Machine” zwar schon ab dem 7.10.2010 im Kino ansehen, aber wer auf die DVD warten kann, der verpasst ebenso wenig.

Regie: Steve Pink
Drehbuch: Josh Heald, Jarrad Paul, Sean Anders
Darsteller: John Cusack, Crispin Clover, Clark Duke
Musik: Christophe Beck