Filme wie “1o things I hate about you” und “A knight’s tale” machten ihn berühmt, aber an weiteren Rollen im seichten Fahrwasser des Teenie-Films war Ledger nie interessiert. In “Monster’s Ball”, “Dogtown Boys”, “Brothers Grimm” und Ang Lees lakonischer Verlierer-Ballade “Brokeback Mountain” bewies er sich als vielseitiger, ernsthafter Darsteller. Beim Dreh von “Brokeback Mountain” lernte er seine spätere Frau Michelle Williams kennen, mit ihr hatte er eine zweijährige Tochter. Das Paar trennte sich 2007. Zum Zeitpunkt seines Todes scheint Heath Ledgers Filmkarriere auf ihrem Höhepunkt angelangt: In “The Dark Knight” (der im Sommer ins Kino kommt) verkörperte er den Batman-Gegenspieler Joker – ein Part, den zuletzt Jack Nicholson stemmte. Die Bob-Dylan-Biographie “I’m not there” erntet phantastische Kritiken. Zuletzt arbeitete Ledger, nach “Brothers Grimm”, erneut mit Terry Gilliam zusammen. Ledger besaß das Rückrat – und den Ehrgeiz -, konsequent nur Angebote anzunehmen, die ihn künstlerisch befriedigen konnten. Er mag nicht so populär gewesen sein wie Christian Bale, Leonardo DiCaprio oder Jake Gyllenhall – herausragendes Talent hatte er allemal. Heath Ledger wurde am Donnerstag tot in seiner Wohnung in New York gefunden. Die Todesursache steht noch nicht fest.

One Comments

Comments are closed.