Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft ist zu aller erst eine Hundegeschichte, (Hachiko: A Dog’s Story) aber auch eine liebevolle und sehr feinfühlige Erzählung. Hauptdarsteller und Produzent Richard Gere scheint hier in seinem Element zu sein und bringt zusammen mit Regisseur Lasse Hallström einen Film auf die Leinwand, der ein bisschen kitschig ist, aber wohl das Herz jedes Hundebesitzers berührt.

Als Professor Parker Wilson findet Schauspieler Richard Gere auf seinem Heimweg von der Uni einen kleinen Akita-Hund auf dem Bahnsteig. Der herrenlose Welpe wuselt freudig zwischen dessen Beine hindurch und erobert das Herz des Musikprofessors im Sturm. Die Frau Parker, gespielt von Joan Allen, (Der Eissturm, An Deiner Schulter) nimmt das neue Familienmitglied nur zögerlich auf.

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Für die gemeinsame Tochter Andy (Sarah Roemer) jedoch ist  klar, dass der Hund das Loch zu füllen beginnt, das ihr Auszug im Leben ihres Vaters hinterlassen hat. Hachiko ist nun nicht mehr aus dem Leben Parkers weg zu denken. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hund jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend um genau 17 Uhr wieder ab. Doch dann kommt der Tag, an dem Hachiko vergebens auf die Rückkehr seines Herrchens wartet.

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

An der Seite von Hachiko und Richard Gere ist neben Joan Allen auch Jason Alexander (‘Seinfeld’) zu sehen. Mit Lasse Hallström (‘Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa’, ‘Gottes Werk und Teufels Beitrag’, ‘Chocolat – …ein kleiner Biss genügt’) ist um so mehr ein Regisseur am Werk, welcher genau wie Gere als Schauspieler ein Gespür für Erzählungen, wie diese besitzt. Die Geschichte des treuen Akita-Hundes handelt von tiefem Vertrauen und einer besonderen Freundschaft, wie sie nur zwischen Mensch und Tier entstehen kann. Berührend und humorvoll erhält der Zuschauer einen Blick auf die Welt aus der Sicht Hachikos.

Hachiko – eine wahre Geschichte

Das Drehbuch von Stephen P. Lindsey basiert tatsächlich auf einer wahren Geschichte, welche sich am Bahnhof Shibuya in Tokio ereignetet. Hier wartete der kleine Hachikō im Jahr 1924 auf seinen  Besitzer, den Universitätsprofessor Hidesaburō Ueno, welcher im Mai 1925 verstarb. Von diesem Tag an kam er Hund zu einer festen Zeit zum Bahnhof, um auf sein Herrchen zu warten und wurde über lang zu einer kleinen Berühmtheit. Schlussendlich wurde dem treuen Hund eine Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs errichtet, bei derer Einweihungszeremonie auch Hachikō beiwohnte.

Comment List

  • Cathe 08 / 10 / 2009

    Das ist so traurig 🙁

    Der Hund ist so sehr an sein Herrchen gebunden 🙁
    Das zerreißt mir das Herz 🙁

  • lena 25 / 08 / 2012

    ich habe diesen film schon mal gesehen ich bin in tränen ausgebrochen alter wie ich geheult habe .das idt der beste film den ich je gesehen habe ich heb noch nieeeeeeeeee so doll geweint

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