„Fluch der Karibik“ Teil 4 oder besser „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“, wie das neueste Disney-Abenteuer offiziell heißt, lädt einmal mehr zu einer phantastischen Reise auf See. Am 16. Mai feiert der Film im Mathäser Filmpalast in München seine große Deutschland-Premiere.

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Acht Jahre nach „Fluch der Karibik“ macht Johnny Depp in „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ wieder die Weltmeere unsicher. Zum mittlerweile vierten Mal schlüpft er in die Rolle des wohl ungewöhnlichsten, aber sympathischsten Film-Piraten aller Zeiten und nimmt den Zuschauer mit auf eine phantastische Suche. Es gibt viel Neues zu entdecken, erneut lauert die Gefahr hinter jeden Woge, und „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ zeigt sich wie gewohnt als spritzige Mischung aus abenteuerlicher Fantasy und komischer Action.

Fluch der Karibik 4: Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Dieses Mal sucht Captain (!) Jack Sparrow nach der legendären Quelle der ewigen Jugend. Natürlich ist er nicht allein, auch sein einstiger Erzfeind Barbossa lässt wieder die Segel hissen, und außerdem ist der berühmt-berüchtigte Captain Blackbeard hinter der Karte her, die Jack in Händen hält. Zu allem Überfluss muss sich der schräge Pirat auch noch mit einer schwer durchschaubaren Frau aus seiner Vergangenheit sowie mit Meerjungfrauen und Zombies herumschlagen. Damit steht ihm einmal mehr ein Abenteuer bevor, das größer werden könnte, als ihm lieb ist.

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Teil 4 wartet mit diversen Änderungen im Vergleich zu seinen Vorgängern auf. So wird den deutschen Kinogängern Captain (!) Jack Sparrow zunächst vielleicht etwas befremdlich und trotzdem seltsam vertraut erscheinen. Nach Marcus Off, der aus unerfindlichen Gründen die Synchronisation in den ersten drei Teilen übernommen hatte, ist nun nämlich wieder Johnny Depps Standard-Stimme von David Nathan zu hören. Wer es richtig machen will, schaut sich „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ aber ohnehin im Originalton an und wird auf solche Feinheiten wohl eher weniger achten.

Auffälliger ist da schon, das nun erstmals nicht mehr Gore Verbinski im Regie-Stuhl saß. Er hat das Zepter an Rob Marshall abgegeben, der sich vor allem mit „Chicago“ und „Die Geisha“ einen Namen gemacht hat. Der Führungswechsel dürfte sicherlich für die eine oder andere Neuerung im Stil des Films gesorgt haben, was wenigstens eine Weiterentwicklung statt Stillstand verspricht.
Der wichtigste Punkt ist nämlich der: „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ ist nicht einfach nur ein weiteres Sequel, sondern der Beginn einer vollkommen neuen Trilogie. Das zeigt sich schon allein daran, dass Orlando Bloom und Keira Knightley dieses Mal nicht mehr mit von der Partie sind. Die Geschichte von Will und Elizabeth wurde abgeschlossen, nun dürfen andere Figuren in den Vordergrund rücken.

Ob sich die Kinogänger von all den Neuerungen begeistert oder entsetzt zeigen, wird sich ab dem 19. Mai 2011 zeigen, denn dann feiert der Film seinen offiziellen deutschen Kinostart. Wer vorher schon einen Blick auf Produzent Jerry Bruckheimer, den Regisseur und einige der Darsteller werfen möchte, hat am roten Teppich der Deutschland-Premiere am 16. Mai in München Gelegenheit dazu.