Warum ist es eigentlich notwendig, ein Remake zu drehen, wenn das Original keine Verbesserung benötigt?

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Es geht um die Schicksale und Laufbahnen diverser Studenten an der New York High School of Performing Arts.
Vom ersten Casting, bis zum Abschluss erleben wir, wie die Studenten an ihren Aufgaben zerbrechen und wachsen, zwischen Disziplin und Spaß pendeln und sich und ihre Umgebung davon zu überzeugen, dass sie ihren Platz an der Schule verdient haben und zu ganz großem bestimmt sind.
Der Grund, warum die Kritiken zum Remake so schlecht ausgefallen sind, dass eine Nominierung mit der Goldenen Himbeere nicht sehr weit entfernt ist, liegt weder an den schauspielerischen Leistungen geschweige denn den anderen Talenten des Casts.
Allerdings wurde die Zielgruppe des grandiosen Originals ein wenig in die Teenager-Richtung abgesenkt, so dass sich etwas mehr Drama, etwas mehr Kitsch und weniger raue und harte Realität in die Neuauflage geschlichen haben.
Zudem stellt sich wirklich die Frage, warum man einen Film, der – abgesehen vom Soundtrack – nicht an Aktualität eingebüsst hat, dennoch neu verfilmen muss.
Aber der Gang zum Kino wird nicht bereut, vor allem nicht, wenn man das Original noch nicht kennt (allerdings sollte man es sich zumindest danach ansehen, Kult ist Kult). Auch wenn es etwas kompliziert ist, bei all den verschiedenen Erzählsträngen den roten Faden zu behalten, ist es ein unterhaltsamer Film, der eigentlich nur wegen seines “Remake-Status” so zerrissen wird.
Ab dem 24.12. kann man sich den Film angucken, wenn man an dem Tag nicht gerade besseres zu tun hat…