Sogar Fans des Spoof-Genres haben langsam die Nase voll. Das hält die Macher allerdings längst nicht ab, einen nach dem anderen heraus zu bringen.

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Extreme Movie ist das Werk von Adam Jay Epstein, der mit “Nicht noch ein Teeniefilm” eigentlich einen der Guten an Spoof-Filmen geschaffen hat und auch die Schauspielerriege (u.A. Michael Cera, Frankie Muniz und Matthew Lillard) ist für unterhaltsames Kino bekannt, aber irgendwie erliegen sie dennoch dem Fluch, der dieses Genre mittlerweile heimsucht – zu viele platte Witze, zu viele alte Witze und zu wenig Inhalt.
Die Story sucht man vergebens, Extreme Movie ist eher eine Ansammlung an Sketchen, mit dem allgemeinen Thema “Sex”, die sich im Rahmen einer High School und dem dort stattfindenden Aufklärungsunterricht abspielen.
Allerdings gibt es so einige Momente, die sich überraschend absurd gestalten und so mancher Gag, der sich anfangs als vorhersehbar und lahm präsentiert hat, wird mit der Zeit immer besser, da er eine nicht erwartete Wendung ins Surreale nimmt. Das kann am Schreiberteam Akiva Schaffer, Andy Samberg und Jorma Taccone liegen, die bereits mit “Hot Rod” eine Kultkomödie abgeliefert und bei “Extreme Movie” als Co-Writer einige Szenen beigesteuert haben.
Allerdings reicht das am Ende nicht, den Film heraus zu reissen, denn der Mangel an Story und die doch oftmals sehr flachen Gags eignen sich kaum für einen Kinobesuch, sondern eher für einen DVD-Abend.
Was bleibt sind einige Momente, die zum Schmunzeln anregen, etwa die Sex-Tipps von Matthew Lillard und die etwas andere Romanze mit Andy Milonakis, sowie den eingeblendeten Werbespots, im Gross hätte man sich jedoch schon gewünscht, der Film wäre weniger wie eine Sketchshow ausgefallen und mehr wie ein tatsächlicher Film. Da doch lieber Hot Rod besorgen und wirklich lachen.
Wer sich trotzdem traut, ab dem 17.9. läuft der “Spaß” im Kino.