Oh Nicolas Cage, vergangen scheinen die Tage, an denen du Kultklassiker a la “Adaption” oder “Leaving Las Vegas” gedreht hast, was bleibt sind Actionfilme, die bestenfalls durchschnittlich sind.

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720 wird Merlin durch den Verrat eines seiner Schüler (Alfred Molina) an die Schwarzmagierin Morgana (Alice Krige) getötet. Kurz vor seinem Tod vertraut er seinen treuem Lehrling Balthazar (Nicolas Cage) einen Ring an, der den wahren Erben seiner Macht erkennen soll. Nur der Auserwählte wird in der Lage sein, Morgana zu besiegen. Wer hätte gedacht, dass die Suche nicht nur mehr als 1000 Jahre dauert, sondern bei einem 10-jährigen Jungen (Jake Cherry) endet…
Sehr frei nach Goethes “Zauberlehrling” interpretiert (wobei in den Quellen eher Disney’s Interpretation in der Animation “Fantasia” zitiert wird), ist “Duell der Magier” zumindest visuell einen Gang ins Kino wert und Alfred Molina ist einer der besten Bösewichte, die man sich wünschen kann, allerdings ist die Story selbst nicht gerade vollwertig und auch die Dialoge entlassen sich jedem Handbuch für Actionfilm-Sprüche entnehmen.
In Interviews hat Nicolas Cage seine Liebe zu diesem Projekt geäußert, dessen Idee vorwiegend von ihm kam. Ein viel zu großes Team an Drehbuchschreibern und eindeutiger Vorzug der Spezialeffekte gegenüber der Story haben jedoch aus dem zauberhaften Original ein aufgeblasenes Actionspektakel gemacht, das keineswegs langweilig ist, aber auf Dauer wenig Eindruck hinterlassen wird.
Wenn, dann sollte man sich den Film jedoch im Kino ansehen, denn ob die visuelle Magie auf dem Fernsehbildschirm genauso gut rüber kommt, ist fragwürdig.

Ab dem 2.9.2010 im Kino

Regie: Jon Turteltaub
Drehbuch: (u.A.) Doug Miro, Carlo Bernard, Matt Lopez
Darsteller: Nicolas Cage, Alfred Molina, Jay Baruchel
Musik: Trevor Rabin