Zu Weihnachten gibt es immer die schönsten Fantasyfilme, das ist Tradition. Ob die Neuauflage des großen Klassikers der Weihnachstgeschichte in der Disney Version da mithalten kann?

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Die Geschichte dürfte bekannt sein: Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist ein Misanthrop und Geizkragen, der in seinem Leben nichts anderes wert schätzt, als sein Geld und der nichts von gefühlsduseligem Kram wie Weihnachten hält. Doch in der Nacht zu Weihnachten wird er von drei Geistern heim gesucht, die ihm die Liebe wieder eintreiben wollen.
Wie schon beim Polarexpress wartet das Disney Spektakel mit den neusten 3D Technologien auf, um animiert und lebensecht zugleich zu erscheinen. Leider ist es nicht so charmant und zauberhaft, wie übliche Animationen, da die Grenze zwischen Animation und Realfilm immer wieder auffällt und keinen richtigen Zauber entstehen lässt.
Aber wozu gibt es denn Jim Carrey, der in mehreren Rollen und vor allem als Scrooge dem alten Dickens Märchen neues Leben einhaucht. Im Gegensatz zu Tom Hanks’ drögen Leistung im “Polarexpress” dreht Carrey wieder einmal voll auf und bereitet dadurch trotz ablenkender Animation so viel Spaß, dass es sich alleine für ihn lohnt, ins Kino zu stürmen.
Natürlich kann man auch zu hause bleiben und sich die hundert anderen Adaptionen ansehen, allen voran die hervorragende “Muppets Weihnachtsgeschichte”, die an liebevoller Umsetzung und Witz wahrscheinlich nicht einmal durch Jim Carrey übertroffen werden kann.
Ab dem 5.11. läuft der Klassiker der Klassiker im Kino an, genug Zeit also, sich bis Weihnachten zwischen den Muppets und Carrey zu entscheiden.