Ben Stiller und Owen Wilson, Jerry Lewis und Dean Martin; gut eingespielte Comedy-Duos sind selten und Gold wert. Ob sich mit der neuen Komödie ein weiteres Erfolgsteam gefunden hat?

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Tim (Paul Rudd) ist nicht gerade ein glänzendes Beispiel für Erfolg im Beruf, allerdings soll sich das bald ändern. Als er einen extrem reichen Kunden für seine Firma an Land zieht, lädt ihn sein Chef zu einem ganz besonderen Dinner ein, um zu beweisen, dass er das Zeug zur Chefetage hat: jeder Eingeladene bringt einen Gast mit, der eigentlich nur noch peinlich ist, damit die anderen sich über die Spinner (im Englischen ‘Schmucks‘) amüsieren können. Als Tims Freundin davon erfährt, ist sie natürlich gar nicht begeistert, aber auch wenn Tim ihr verspricht, das Dinner ab zu blasen, scheint es wie ein Wink des Himmels, dass er bei einem Autounfall auf Barry (Steve Carell) trifft, der in seiner Freizeit tote Mäuse in Kunstwerke verwandelt…
Das Remake des französischen Theaterstückes “The Dinner Game” hat mit Carelll und Rudd ein fantastisches Team (zuletzt in “The Anchorman”), ohne dass die Komödie vielleicht nicht den Charme hätte, den sie letztendlich versprüht.
Zwar ist “Dinner für Spinner” nicht ganz so gut, wie man es von der Prämisse erwartet hätte, aber vor allem Carell und sein Schmucks-Kumpel Thurman (Zach Galifianakis aus “The Hangover”) sind brillant und retten mit ihren Darstellungen so manchen vorhersehbaren Gag.
Zudem darf man sich auf einige Indie-Comedians freuen, unter anderem einen herrlich ominösen Jermaine Clement und Kristen Schaal aus der Serie “Flight of the Conchords”, sowie David Walliams aus “Little Britain”.
Ein bisschen ärgerlich ist es schon, dass die Story manchmal etwas lange braucht, um voran zu kommen, zumal die Gagdichte nicht annähernd an “Anchorman” heran kommt, allerdings ist “Dinner für Spinner” dennoch einen Kinobesuch wert, alleine um Carrell mal wieder total überzogen zu sehen.

Ab dem 23.10. im Kino.

Regie: Jay Roach
Drehbuch: David Guion, Michael Handelman
Darsteller: Paul Rudd, Steve Carrell, Jermaine Clement
Musik: Theodore Shapiro