Nein, kann das denn sein? Ist der neue Katja Riemann und Olli Dittrich Film die Realitvitätstheorie der Liebe etwa eine der wenigen guten deutschen Komödien, die es ins Kino geschafft haben? Alle Zeichen stehen auf Grün!

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Zehn Protagonisten, zwei Schauspieler, Katja Riemann und Olli Dittrich spielen sich quer durch den Autonormalverbraucher und sein Leid und Freud in Sachen Liebe. Dabei verbindet der Episodenfilm die einzelnen Schicksale natürlich entsprechend und dass nicht nur durch die Liebe, sondern durch Fahrschulstunden, Ausstellungen, Samenbanken und den spontanen Begegnungen, die das Leben so ausmachen.
Regisseur und Drehbuchautor Otto Alexander Jahrreiss dürfte dem ein oder anderen bekannt für seinen Mix aus Krimi, Drama und Komödie Zoom – it’s all about getting closer sein, in seinem neusten Film Die Relativitätstheorie der Liebe stellt er die Frage, was es braucht, um zueinander zu finden, ob es nur eine Anreihung an zufälligen Begegnungen ist, oder ob da doch mehr dazu gehört.

Es wird clever getrickst mit so vielen Riemanns und Dittrichs, die ihre Charaktere (unter anderem verstockte Beamte, erleuchtete Esoterikerinnen und vergnatzte Fahrschullehrer) mit viel Witz, aber auch Gefühl verkörpern, so dass bei aller Komik auch die Sorgen und Ängste um die Einsamkeit zu tragen kommen. Wer also bei so vielen Masken an Eddie Murphy und Co denkt, sollte diesen Gedanken sofort wieder verscheuchen, denn Die Relativitätstheorie der Liebe ist süß, gehaltvoll und charmant und wer weiß, vielleicht lernen wir ja, wie sie nun funktioniert, diese große, warme Umarmung der Hormone.

Ab dem 26.5.2011 im Kino

Regie und Drehbuch: Otto Alexander Jahrreiss
Darsteller: Katja Riemann, Olli Dittrich, Sara Fazilat
Musik: Martin Todsharow