Die Noobs – klein aber gemein, das ist der neuste Streich aus dem Hause Fox. Dieser handelt kurz gesagt von sechs Kids, die sich gegen eine außerirdische Invasion wehren, die auf dem Dachboden ihres Hauses ihren Anfang nimmt. An sich klingt das nach einer lustigen Idee, währe da nicht die äußerst familienfreundliche Umsetzung, welche dem ganzen Film jeglichen Unterhaltungswert raubt.

Die Noobs sind kleine grüne Aliens im Ninja-Turtle-Style, vier von ihnen werden als Vorhut einer geplanten Invasion auf die Erde geschickt und landen schnurstracks im Dachboden der Pearsons. Dort niesten sie sich ein und bauen quasi ihre Operationsbasis auf, um die nächsten Schritte der feindliechn Übernahme zu planen.

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Die Kinder der Familie kriegen schnell mit was da vor sich geht und versuchen die Pläne der kleinen Mieslinge zu durchkreuzen. Die giftigen Aliens haben ungefähr die Größe eines Hundes und stellen sich bei ihren ersten Schritten auf dem Dachgebälk ziemlich trottelig an.

Die Noobs – klein aber langweilig

Regisseur John Schultz hat diesen Film mit einigem Charm und Witz ausgestattet, schafft es aber doch nicht die gewünschten Lacher zu erzielen. Die Situationen sind oft sehr entschärft um ja nicht Anstoß an der familienorientierten Unterhaltungsindustrie zu nehmen. Schade eigentlich, denn mit etwas mehr Aktion, wäre dieser Film durchaus auch für Altersgruppen über sechs Jahren kurzweilige Unterhaltung.
Diese moderne Version der Gremlins löst sich schnell zu einem zauberhaft sauberen Märchenfilm auf. Die Charaktere der Kinder, der Erwachsenen und selbst der animierten Aliens bleiben oberflächlich und lassen keine Tiefe aufkommen. In Deutschland kommt der Streifen am 08.10.2009 in die Kinos.