Der Roman von Audrey Niffenegger war ein Bestseller, der mit seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte berührte. Ob die Verfilmung genauso viel Erfolg hat, wird sich zeigen.

[youtube vjRaWiabTcQ]

Als die 20-jährige Clare Abshire (Rachel McAdams) eines Tages ihre große Liebe, den 28-jährigen Henry DeTamble (Eric Bana) in einer Bibliothek trifft, weiß sie bereits alles über ihn, aber er hat sie noch nie in seinem Leben gesehen. Er hat sie jedoch schon mit 6 Jahren getroffen.
Henry ist durch einen genetischen Defekt dazu verdammt, ständig durch die Zeit zu reisen, ohne Anhalt, wo und wann er wieder auftauchen wird. Die Liebe zwischen den Beiden wird immer wieder durch seine unberechenbaren Sprünge durcheinander gebracht und irgendwie muss Clare damit klar kommen, dass ihr Liebster unentwegt und zu jeder Zeit verschwinden kann, ohne zu wissen, ob er zu ihr zurück kommt und in welchem Zustand.


Die Prämisse des Romans alleine scheint es unmöglich zu machen, die Geschichte auf Leinwand zu bringen und tatsächlich kann die Verfilmung nicht ganz mithalten.
Eric Bana ist nicht ganz so überzeugend wie in seinen meisten anderen Filmen, macht jedoch mit Rachel McAdams ein glaubwürdiges Paar aus.

Allerdings setzt der Film zu sehr auf die Beziehung zwischen den Beiden, anstatt auch die näheren Umstände der Zeitreisen zu erklären und verliert auch durch den Mangel an Niffeneggers Einfluss an Ruhe und Geduld, die dem Buch innewohnen.
So kann der zynische Zuschauer die Geschichte als von Henry geradezu forciert empfinden, die Unschuld beider Protagonisten wird durch einen ständig nackten Eric Bana ziemlich durcheinander gebracht.
Dennoch, für den Romantiker dürfte sich “Die Frau des Zeitreisenden” dennoch lohnen, der ab dem 17.9.2009 im Kino läuft.