Das Kinojahr 2011 ist ein Jahr der Fortsetzungen und so überrascht es nicht, dass gleich mehrere bekannte Leinwandhelden Zuschauermagneten waren. Doch auch neue Ideen fanden ihren Weg in das Herz der Kinobesucher.

Die Top Drei

Der erfolgreichste Film bis jetzt (Stand: Ende November) und wohl auch nicht mehr vom Thron zu stoßen, ist „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“. Der letzte Teil der Verfilmung des Buches von Joanne K. Rowling wurde auch in 3D gezeigt und konnte fast 6,5 Millionen Zuschauer in die Kinos locken. Auf Platz 2 bewies Johnny Depp, dass seine Rolle des Jack Sparrow der Publikumsmagnet ist und auch ohne Orlando Bloom und Keira Knightley im vierten Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ rund 4,4 Millionen Besucher anziehen kann. Die erste deutsche Produktion folgt auf Platz 3. Nur knapp 80.000 Zuschauer weniger besuchten die Komödie Kokowääh mit und von Til Schweiger.

Runter vom Treppchen

Knapp die Top 3 verpasst, hat die Fortsetzung „Hangover 2“, in der erneut das Problem eines Katers mit Filmriss nach einer durchzechten Nacht thematisiert wird. Während die Komödie noch gut 4 Millionen Besucher anzog, sind es bei „Die Schlümpfe“ auf Platz 4 trotz 3D nur noch rund 2,7 Millionen. Für das Science-Fiction- und Action-Spektakel „Transformers 3“ auf Platz 5 lösten trotz der Ersetzung von Megan Fox durch Rosie Huntington-Whiteley immerhin über 2,5 Millionen Menschen eine Eintrittskarte. „Fast & Furious Five“ besuchten gute 2,4 Millionen Zuschauer und sicherten dem Action-Film damit einen 7. Platz in den erfolgreichsten Kinofilmen des Jahres 2011. Auf den nächsten Plätzen folgen die Oscar prämierten Filme „The Kings Speech“ und „Black Swan“, die beide zu Beginn des Jahres anliefen und jeweils mehr als 2 Millionen Besucher ins Kino lockten. Den letzten Platz in der Top 10 belegt die Komödie „Der Zoowächter“.

Hinter den Erwartungen zurück blieben ebenfalls einige Filme, die ihren Studios teilweise ein erhebliches Minus bescherten. Hierzu gehören vor allem „Milo und Mars“ und „Green Lantern“, die beide mit 150 und 200 Millionen US-Dollar Produktionskosten zu den zehn teuersten Filmen des Jahres gehören. Sie floppten jedoch an den Kinokassen und konnten auch die Kritiker nicht von sich überzeugen.