DisneyWer an Walt Disney und Tiere denkt, der denkt wohl unweigerlich an „101 Dalmatiner“, den „König der Löwen“ oder vielleicht noch den Fuchs „Robin Hood“. Aber nicht nur für gezeichnete Tiere ist Disney seither berühmt, auch Tier-Dokumentationen bringen allerhand Fauna auf die Leinwand.






Der Kreislauf des Lebens

Disney schafft es wie wohl keine andere Filmproduktion der Welt, auch Tieren einen Hauch Menschlichkeit und Leben zu verpassen. Alleine Disneys klassische Ikonen wie Mickey Maus oder der cholerische Donald Duck sind ebenso knuffig menschlich wie auch animalisch. Im Kinofilm „Fantasia“ animierte Disney gleich eine ganze Armada tierischer Haupt- und Nebendarsteller und schuf zeitlose Episoden wie etwa Mickey als Goethes Zauberlehrling. Doch auch Disney-Klassiker wie das „Dschungelbuch“, die jazzverliebten „Aristocats“ oder der kleine Simba als „König der Löwen“ prägten ganze Generationen von großen und kleinen Kinogängern. Dabei setzt Disney auf eine bewährte Kombination aus klassischen Heldengeschichten mit liebreizenden Protagonisten, berühmten Sprechern und aufwendige Soundtracks. Diese Geschichten von Verlust, Liebe und dem Erwachsenwerden berühren schon seit jeher weltweit Millionen. Wer schließlich konnte sich der Tränen erwehren als Bambis Mutter erschossen oder Mufasa von seinem Bruder fallengelassen wurde?

Tiere der realen Art

Disneys Dokumentationen bieten nicht weniger spektakuläre und berührende Einblicke, allerdings in die reale Tierwelt. Dennoch lassen Filme wie der Klassiker „Die Wüste lebt“ kein bisschen Charme vermissen. 1953 begeisterte der Film mit fantastischen Tieraufnahmen und ist auch heute noch (vor allem dank seines Humors) höchst sehenswert. „Im Reich der Raubkatzen“ läuft in Deutschland am 19. April an und setzt die lange Tradition der Disney-Dokumentarfilme fort. Diesmal stehen die afrikanische Savanne und ihre Bewohner im Mittelpunkt der Doku, vor allem natürlich die Raubkatzen vom Löwen bis zum Gepard. Im TV-Programm von Disney Cinemagic gibt es alle Tierfilme von Disney zu sehen, die gezeichneten wie auch die dokumentierten. Freunde der Kinofilme mit dem gewissen Hauch Magie werden dort also bestens bedient.

Gezeichnet oder aufgezeichnet

Alleine der Begriff der Animation, der in seiner wörtlichen Übertragung nichts Anderes als Beseelung bedeutet, ist die perfekte Definition der Arbeit von Disney. Tierischen Zeichnungen wird die Seele übertragen, nicht nur die poetisch menschliche, sondern auch die tierische, die Disney immer wieder in seinen Dokus einzufangen weiß.

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