Wir wollen hier natürlich keinen Drogenkonsum bewerben, aber man muss sagen, dass Filme über Drogenkonsum sehr witzig sein können. Vor allem Kifferfilme gehören zu den besten Komödien, die Hollywood und außerhalb jemals gesehen haben. Die 10 Besten gibt es hier.

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Der Kifferfilm – mittlerweile ist er ein eigenes Genre, denn so oft, wie in Filmen der Joint gereicht wird, so oft werden auch Vampire gepfählt und strenge Geschäftsfrauen zu romantischen Hippies die Machos daten. Die Auswahl ist daher groß und schwer, weshalb es einige Filme auch nicht in die Liste geschafft haben (teilweise auch, weil sie zu allgemein von Drogen handeln, weshalb beispielsweise „Fear & Loathing in Las Vegas” nicht gelistet ist).
Wir empfehlen statt einem Joint vielmehr eine weiche Couch und Fast Food, dann kann man die Filme auch ganz ohne Zutun halluzinogener Drogen genießen.

10. Lammbock

Die doch sehr offensichtliche Anlehung an amerikanische Vorbilder bringt der deutschen Kifferkomödie zumindest den 10. Platz dieser Liste, was vor allem an Moritz Bleibtreu liegt, der immer ganz bezaubernd ist.
Stefan und Kai betreiben einen Pizzaservice, wo es zur Salami auch lecker Hasch gibt, das wird aber nach und nach immer stressiger, weil die Polizei sich laufend einmischt.

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9. Dude, where’s my car

Ja, es gab eine Zeit als Ashton Kutcher mehr als nur ein Boy Toy war. Mit diesem Film, in dem die Freunde Jesse und Chester nach einer abenteuerlichen Nacht aufwachen und sich an nichts erinnern, gab es vielleicht durchweg schlechte Kritiken, dafür ist die abstruse Kifferkomödie mit der Zeit zu einem absoluten Kultfilm geworden, der mehr als nur unterhaltend ist, wenn man sich nur auf die irre Reise a la “Bill und Ted” einlässt, was sicher für 90% aller Kifferkomödien gilt.

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8. Harold and Kumar besuchen White Castle

Der ultimative Roadtrip zur Sliderhochburg White Castle („Slider” sind übrigens Miniburger, die man im Dutzend essen kann) lädt Harold und Kumar zu einer wahnsinnig verrückten Nacht mit einigen merkwürdigen Begegnungen ein. Die deutsche Synchro sollte man tunlichst vermeiden, nicht zuletzt, weil man Kumar anscheinend nicht ohne übertrieben klischeehaften Akzent sein lassen konnte, obwohl Kal Penn einwandfrei und akzentfrei Englisch spricht.
Das sollte aber wirklich nicht davon abhalten, sich diese kleine Kifferjuwel rein zu ziehen.

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7. Smiley Face

Ja, es ist schwer zu glauben, aber auch Frauen sollen angeblich schon mal gekifft haben. In der relativ unbekannten Komödie wandert Anna Faris high as a kite durch die Gegend und versucht ihrem Mitbewohner zu helfen. Gerade durch Faris ist dieser Filme eine umwerfend süße Reise durch friedfertig-gutmütige Situationen, die einfach nur gute Laune machen.

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6. Die Killerhand

„Die Killerhand” ist nicht nur eine der besten Horrorkomödien sondern auch als Kifferkomödie kann sich der Film um einen Slacker, dessen Hand sich plötzlich selbstständig macht und anfängt Freunde und Familie umzunieten, gut behaupten. Klar, wer hat sich nicht schon immer mal gefragt, ob es von Vorteil ist oder nicht, beim Umgang mit dämonischer Besessenheit high zu sein?

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5. Dazed and Confused

Wer sehen möchte, wie die Stars von heute ihre Karriere angefangen haben, der kann sich diese Coming of Age Komödie ansehen. Die Geschichte spielt am letzten Schultag im Sommer 1976, dabei werden sogenannte Hazing Rituale, die erste Liebe, Drogen und Initiationen für das kommende Schuljahr dargestellt, das Alles mit einem der besten Soundtracks ausgerüstet und vielen interessanten Verschwörungstheorien, so gehört sich das.

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4. Friday

„Friday” ist nicht nur ein wichtiger Film für die Kiffer Community, sondern auch für Hip Hopper, zwar ist er nicht halb so realistisch und sozialkritisch wie etwa „Wild Style” oder „Beat Street”, dafür bringt er einen netten Soundtrack mit sich. Zwei Freunde (Ice Cube und Chris Tucker), die irgendwie durch einen schrecklichen Tag kommen müssen und außerdem noch einen Dealer auszahlen müssen, um nicht von ihm erschossen zu werden. Das Übliche halt.

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3. Cheech & Chong

Die Kiffer Urväter Cheech und Chong haben alles ins Rollen gebracht. Ihre Filme gehören zu den Kifferkomödien, die tatsächlich nicht jeden ansprechen, da ihre Comedy erstens sehr an den 70er Jahren hängen geblieben ist und zweitens wirklich ohne Ausrede aus einer reinen Kifferperspektive kommt. Dazu muss man nicht High sein, aber es schadet auch nicht.

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2. Jay & Silent Bob schlagen zurück

Die Helden aus Smiths Indiekomödie „Clerks” haben irgendwann endlich ihren eigenen Film bekommen und in dem wurde – wie üblich für Kifferfilme – eine nette Reise angetreten, um Hollywood zu zeigen, was Sache ist. Ähnlich wie bei „Harold und Kumar” (Spin Off von “American Pie”) war der Spin Off ein kleiner Hit, damals konnte man Kevin Smith (der übrigens Silent Bob spielt) noch ohne gigantisches Ego und abstruse Allüren erleben.

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1. The Big Lebowsky

Was habt ihr denn erwartet, eine der besten Komödien aller Zeiten gehört auf Platz 1. Die Coen Brüder schaffen es wie niemand anderes, einen riesigen Haufen exzentrischer Charaktere in durchweg lässigen Filmen zu versammeln. Jeff Bridges wird für viele ewig der Dude sein und John Goodman hat sich mit „Dies ist nicht Vietnam, hier gibt es Regeln” in unsere Herzen gebrüllt. Mit einem für Kifferfilme üblich großartigen Soundtrack und so vielen guten Nebendarstellern (u.A. Flea von den Red Hot Chili Peppers), dass einem die Augen übergehen.

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