Nachdem seine letzten Filme in den Kinos gefloppt sind, bringt er nun unter einem anderen Regisseur eine weitere seiner höchst religiösen Geschichten auf die Leinwand. Ob er damit an seinen bis dato größten Erfolg “The Sixth Sense” heran kommt?

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Fünf Menschen bleiben in einem Fahrstuhl stecken und müssen schnell fest stellen, dass einer unter ihnen mehr als nur gefährlich ist. Währenddessen versucht Detective Bowden, durch einen Selbstmord in ebenjenem Gebäude aufmerksam geworden, die Identitäten der Insassen zu ermitteln, die allesamt ihre kleinen Geheimnisse mit sich tragen.
Das Setting ist für ein Kammerspiel ideal, da die klaustrophobische Umgebung des Fahrstuhls bereits zu Anfang Beklemmung hervor ruft, allerdings stört die Geschichte außerhalb des Fahrstuhls fast schon die viel interessanteren Abläufe in der kleinen Kabine.
Außerdem ist es schwierig, den Anfangs doch sehr locker-humoristischen Ton zu ignorieren, um die ernste Story zu genießen, so dass amerikanische Kinogänger teilweise bis weit in den Film hinein davon überzeugt waren, dass es sich hierbei um eine Komödie handelte.
Für Horrorfans mag “Devil” vielleicht eine nette Unterhaltung sein, aber wirklich gruselig wird es kaum, da schafft es das Gegenstück “The Last Exorcism” sehr viel effizienter, dass man das Grauen im Nacken spürt.

Übrigens läuft der Film als Beginn einer Shyamalan-Reihe mit dem Titel “Night Chronicles”, die bereits 2011 fort geführt werden soll und zwar einmal mit dem Sequel zu “Unbreakable” und einmal mit “Reincarnate”, einem Film über eine Gerichtsjury.

Ab dem 25.11.2010 im Kino

Regie: John Erick Dowdle
Drehbuch: Brian Nelson, M. Night Shyamalan
Darsteller: Chris Messina, Jenny O’Hara, Bojana Novakovic
Musik: Fernando Velázquez