Lange hat man nichts mehr von ihm gehört, doch nun ist er wieder da: Hollywood-Altmeister Mickey Rourke. Das letzte mal, dass man ihn in einem besseren Film zu sehen bekam war 2005 in Sin City. Sein neuester Film “Der Wrestler” kommt fast schon einer Biografie gleich und passt zu ihm wie maßgeschneidert.

Filmplakat zum neuen Film

Rourke spielt hier einen Wrestler, der in den 80er Jahren große Erfolge gefeiert hat, doch nun, 20 Jahre später, nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Im Laufe seines Lebens zu einem Einzelgänger geworden, kämpft er nun um die Gunst seiner Tochter, zu der er kaum noch Kontakt hat.

Wahrscheinlich passt das Drama so gut zu Rourke, weil es so viele Parallelen zu seinem eigenen Leben gibt. Er selbst ist schon sehr lange über seine beste Zeit hinaus, bekommt nur noch billige Nebenrollen. Im Großen und Ganzen ist es ruhig geworden um den einstigen Frauenschwarm Hollywoods. Vor allem Botox hat seine Spuren hinterlassen.
Doch es bleibt noch die Frage, warum er nun gerade einen Wrestler spielt? Sind Wrestler wirklich alles abgewrackte Gestalten, die nichts anderes können, als sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen und im Ring herumzufliegen? Fakt ist, dass der Wrestlingsport ziemlich hart ist. Unecht, durchaus, aber definitiv hart. Die meisten Profis sind noch bis ins hohe Alter aktiv, zumindest wenn sie es zu etwas gebracht haben. Terry “Hulk” Hogan war noch mit Ende 40 dabei. Auch Ric Flair beendete erst letztes Jahr mit 59 Jahren seine Profikarriere.
Wenn man sich Mickey Rourke also anschaut und ein kleines Resumée zieht, passt das Wrestling als Sport wohl noch am besten zu ihm…
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