Tausende Neuseeländer gingen auf die Straßen und forderten, dass der Hobbit in ihrem Land bleibt. Denn das Prequel des berühmten Films „Herr der Ringe“ soll nun nicht, wie geplant, in Neuseeland gedreht werden.

Die letzten Episoden von „Herr der Ringe“ wurde in Neuseeland gedreht und bescherte dem Land viel mehr Besucher und dadurch auch einen riesigen finanziellen Gewinn. Natürlich finden viele Einwohner zudem, dass der Film einfach zu Neuseeland gehört und nicht verschoben werden darf!

Der Konflikt um den Ort des Prequels „Der Hobbit“ geht sogar soweit, dass sich Ministerpräsodent Key in diesen Fall eingemischt hat. Auch er fordert, dass der Fantasy Film in seinem Land gedreht werden muss und gibt sein Bestes um die Produzenten zu überreden.

Das Produktionsstudio Warner Brother will den Drehort nämlich nach Osteuropa verschieben, da sich das finanziell machbarer erwiesen hat. Hinzu kommt auch der Streit mit einer neuseeländischen Gewerkschaft für Schauspieler. Diese versuchte die Filmproduktion zu boykottieren, weil die Konditionen für Schauspielen nicht dem internationalem Standard entsprachen. Nun wird dieser Protest aber aufgehoben und alle bemühen sich alles erdenkliche zu tun, damit der Film im Land gedreht wird.

Doch die Chance darauf, dass wirklich alles in Neuseeland gedreht wird ist sehr gering. Die Verfilmung soll schon im Februar 2011 beginnen. Einige Schauspieler sind schon gefunden, doch es gibt noch viel zu tun.  Es sollen zwei Teile in 3D entstehen, wobei der erste im Dezember 2012 in die Kinos kommen wird.