Frank Oz` „Death at a funaral“ begeisterte mit seiner Komödie bereits 2007  Freunde des Independent Films. Quelle dieser Begeisterung war insbesondere sein scharfer vor nichts, nicht einmal dem Tod zurückschreckender, durchaus britischer Humor.
Nun hat sich der bekannte Regisseur Neil LaBute an  Dean Craigs Drehbuch herangewagt. Am 10.06.2010 läuft die Neuverfilmung der schwarze Komödie nun auch endlich in den deutschen Kinos an.

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Death at a funaral von Neil Labute

Dean Craigs “Death at a funaral” (“Sterben für Anfänger”) handelt von einer skurrilen, zerstrittenen Familie, die durch den Tod des Familienoberhaupts auf einer Beerdigung wieder aufeinandertrifft. Nichts auf dieser Beerdigung scheint auch nur ansatzweise würdevoll, gisittet, geschweigeden moralisch korrekt zu verlaufen. Der Regisseur Neil LaBute adaptiert die britische Version Frank Oz` in das heutige Amerika und thematisiert, neben dem ‘üblichen’ Chaos, auf geschickte Art und Weise den heimlichen Groll den eine Familie seit Jahren in sich schürrt, welcher explosionsartig ausbricht. Erpressungen, Drohungen und ein falscher Leichnahm sind nur der Anfang dieses tödlich, komischen aufeinandertreffens.

Neil LaButes Version der schwarzen Komödie scheint auf Grund seiner Besetzung, zu denen Stars wie Danny Glover gehören, durchaus kommerzieller als die vorangegangene Version, dennoch kann man gespannt sein, denn nicht umsonst ist LaBute für seine ausergewöhnliche und aufreibende Darstellung menschlicher Beziehungen bekannt.