Jetzt, wo es kälter wird, braucht man wieder Filme, um die lieben Kleinen ruhig und beschäftigt zu halten. Ob das neue Werk aus dem Hause Warner da hilft?

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Robert Rodriguez, der bereits große Erfolge mit “Spy Kids” gefeiert hat, hat sich mit seinen Special Effects-Leuten zusammen gesetzt und sich eine bunte Materialschlacht mit ihnen geliefert. Heraus gekommen ist die Geschichte von Toe Thompson, der in der scheinbar idyllischen Gemeinde Black Falls große Schwierigkeiten hat, Freunde zu finden. Neben der mysteriösen Black Box-Fabrik, die das Herz der Gemeinde bildet und ein paar gemeinen Bullies in der Schule, muss er auch noch mit seiner garstigen Schwester und dann auch noch einem Sturm kämpfen. Der weht ihm jedoch einen geheimnisvollen Regenbogenstein in die Hände, der tatsächlich Wünsche erfüllen kann. Dass so ein Stein nicht nur heiß begehrt ist, sondern dass man auch vorsichtig sein sollte, was man sich damit wünscht, sind Lektionen, die Toe bald lernen muss.
Da muss man nicht lange überlegen, ob die lieben Kleinen diesen Film genießen werden, alles ist bunt, überdreht und Toe Thompson ist gar nicht mal so unsympathisch, auch wenn seine Frisur etwas anderes verspricht.
Die Erwachsenen spielen – wie es bei einem typischen Kinderfilm sein sollte – höchstens eine Nebenrolle und bekommen durch James Spader und William H. Macy dennoch hochgradig talentierte Gesichter.
Der einzige Kritikpunkt ist der Gleiche, dem man auch bei “Spy Kids” machen könnte: Manchmal ist alles ein wenig zu bunt, zu schnell, zu viel. Das verwirrt nicht nur, sondern lässt auch wehmütig an Filme wie “Mr Magoriums Wunderladen” denken, der ebenso fantasievoll, aber weniger chaotisch verlief.
Dennoch, der Kinobesuch ab dem 1.10. lohnt sich, auch wenn danach alle Kinder nerven werden, weil sie auch so einen Stein haben wollen…