Als Kinderstar zu Beginn der 2000er hat sich Dakota Fanning mittlerweile erfolgreich aus dem süßen Mädchenimage heraus gespielt, was eigentlich auch kein Problem war, da sie eigentlich noch nie dort hinein gepasst hat.

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Bereits in jungen Jahren hat die 1994 geborene Tochter erfolgreicher Sportler ein Händchen für komplexe Rollen, das ihr Auftritte in der berühmten Serie “ER”, aber auch “Ally McBeal” oder “CSI” einbrachte.
Mit ihrer Rolle in Sean Penns Drama “I am Sam” wurde sie dann sogar als jüngste Schauspielerin für einen Screen Actors Award ausgezeichnet und hatte es damit mit gerade mal sieben Jahren in die Liga der großen Schauspieler geschafft.
Besonders ihre Wahl komplexer Rollen und die außerordentliche Präsenz vor der Kamera sorgten dafür, dass Dakota niemals wirklich dem gefürchteten “Typecasting” (wenn ein Schauspieler nur für ganz bestimmte Charaktere gebucht wird) unterlag und in der Science Fiction Serie “Taken”, als auch dem Kinderfilm “Charlotte’s Web” zeigen konnte, wie vielfältig sie wirklich ist.
Mit 10 Jahren stand das blonde Puppengesicht bereits mit Schauspiellegenden wie Robert De Niro oder Glenn Close vor der Kamera, die alle nichts als Komplimente und Respekt für sie hatten.
So schnell wie Dakota Fanning hat es auch kaum ein anderer Kinderstar geschafft, sich aus der Kindchenrolle heraus zu spielen. Alleine durch Filme wie “Hounddog” oder “Die Bienenhüterin” wurde schnell klar, dass es sich hier nicht um eine süße Eintagsfliege handelt, sondern um ein echtes, klassisches Talent.
In ihrem neusten Film “The Runaways”, spielt sie die Sängerin der 70er Frauenpunkrock-Gruppe an der Seite von Kristen Stewart und hat mit der Darstellung der damals drogenabhängigen Cherie Currie nichts als Lob eingeheimst.

Wann der Film bei uns in den Kinos läuft, ist noch unklar, lohnen wird sich der Kinobesuch auf jeden Fall.