Der US-amerikanische Schauspieler Steve McQueen starb 1980 im Alter von fünfzig Jahren viel zu früh. Dennoch hinterließ er ein bedeutendes Erbe. In zahlreichen Klassikern spielte er Hauptrollen, insbesondere das Western- und Actiongenre hat der im Bundesstaat Indiana Geborene nachhaltig geprägt.
Hollywood-Straßenschild

Der erste große Kassenerfolg: Die glorreichen Sieben

Mit 22 schloss Steve McQueen seine Schauspielausbildung in New York ab, vier Jahre später spielte er bereits im Film Die Hölle ist in mir. Es handelte sich zwar nur um eine kleine Nebenrolle, er nutzte die Chance aber und zeigte neben Paul Newman sein Können. Nach weiteren Filmen, unter anderem an der Seite Frank Sinatras, folgte 1960 die Rolle des Vin in dem Klassiker Die glorreichen Sieben, mit dem der US-Amerikaner schlagartig weltweiten Ruhm erlangte. Sieben Männer verteidigen in Western-Kulisse ein mexikanisches Dorf gegen Banditen, das Drehbuch basiert auf einem japanischen Samurai-Film. Drei Neuverfilmungen von Die glorreichen Sieben und eine TV-Serie zeigen, welche Bedeutung das Werk gewann. Im Anschluss an diesen Film erhielt McQueen zahlreiche Rollen in Western, unter anderem in Nevada Smith und Ich, Tom Horn.

Umfangreiches Werk trotz frühen Todes

Obwohl er häufig in Western spielte, ließ er sich nie auf dieses Genre reduzieren. So stellte er 1964 im viel beachteten Drama Cincinnati Kid einen jungen Pokerspieler dar, der einen älteren Profi schlagen will. Kammerspielartig fokussiert der Film auf das Duell am Pokerspiel, McQueen beweist in dieser Charakterstudie sein ganzes Talent. Für nähere Informationen zum Film, klicken Sie hier. Im Kassenschlager Thomas Crown ist nicht zu fassen schlüpfte der US-Amerikaner 1968 in die Rolle eines Meisterdiebs, bis heute erfreut sich der unterhaltsame Krimi großer Beliebtheit. Im gleichen Jahr landete er mit dem Krimi- und Actiondrama Bullitt einen weiteren Erfolg. Als Polizist muss McQueen einen Kronzeugen beschützen und sich Auftragsmördern erwehren.

Kurz vor seinem Tod feierte ihn das Publikum für seine Rolle als Kopfgeldjäger im Actionfilm Jeder Kopf hat seinen Preis. Am 7. November 1980 starb McQueen an einem Herzinfarkt.

Schauspieler Steve McQueen: Idealbesetzung für actiongeladene Filme

Meist spielte Steve McQueen in Werken, in denen es zur Sache geht: Er übernahm in Western Hauptrollen genauso wie in Actionfilmen, Bullitt und Jeder Kopf hat seinen Preis sind nur zwei Beispiele. McQueen begeisterte aber auch in anderen Rollen, als Meisterdieb in Thomas Crown ist nicht zu fassen und in der Milieustudie Cincinnati Kid etwa.


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