Einer der jüngsten Katastrophenfilme der Kinogeschichte ist der Streifen Cloverfield von J.J.Abrams. Mittlerweile ist er zwar schon auf DVD erhältlich, hat aber einen Eindruck hinterlassen. Die Vorstellung, dass Japan mit “Godzilla” ihr eigenes Monster besitzt, konnten die USA natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Dazu kommt nach ein wenig Geheimniskrämerei und siehe da, das “Cloverfield-Monster” ist erschaffen.

Der gesamte Cloverfield-Film umfasst im Prinzip nur einen sehr kurzen Zeitraum, schätzungsweise einen halben Tag. Die Handlung dreht sich um Rob Hawkins (Michael Stahl-David), welcher seinen Abschied aus New York feiert. Während seiner Abschiedsfeier fängt die Erde an zu beben und ein Gebäude explodiert. Die Ereignisse überschlagen sich nun und das Chaos bricht aus. Im weiteren Verlauf des Film versucht Rob mit seinem Freund Hud, welcher das Geschehen mit einer Kamera aufnimmt und der Freundin seines Bruders, sowie einer weiteren Frau, seine große Liebe aus ihrem Appartement inmitten der Stadt zu befreien. Das sich das als nicht ganz so leicht darstellt ist vorauszusehen.

Der Clou des Films ist, dass er nur aus der Sicht einer Kamera, die hier von Hud bedient wird, zu sehen ist. Also eine Art Home-made Film, der sich durch wackelige Bilder und einer erschreckend realen Darstellung. All das macht es natürlich nicht leichter für die Regie einen guten Film zu erstellen. Man war bei der Umsetzung daher ziemlich eingeschränkt, besonders natürlich was die verschiedenen Einstellungen angeht, da es ja nur eine einzige gibt. Trotz alledem ist er sehr gelungen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es ein typisch US-amerikanischer Film ist. Ein riesiges Monster, dass New York zerlegt, der Kopf der Freiheitsstatue in den Straßen liegend und das noch kombiniert mit einer Liebesgeschichte. Sicher etwas klischeehaft, aber doch sehr ansehnlich.