Buried – Lebend begraben ist ein independent Film, der es eindeutig in sich hat! Der Psycho-Thriller vom Regisseur Rodrigo Cortés greift das Thema „lebendig begraben“ unter einem ganz neuen Gesichtspunkt auf und lässt das Publikum erzittern.

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Der Film Buried – Lebend begraben erzählt von einem amerikanischen Lkw-Fahrer, der im Irak gefangen genommen und bewusstlos in einen Sarg begraben wird. Als er aufwacht wird ihm klar, dass der kleine Holzsarg nur wenig Sauerstoff bietet und so bleiben ihm nur 90 Minuten, um lebend aus diesem Gefängnis zu kommen.

Die Hauptperson erfährt, dass die Leute, die ihm das angetan haben, 5 Millionen Dollar für seine Befreiung verlangen und so beginnt die spannende Befreiungsstory. Seine einzigen verfügbaren Werkzeuge sind ein Handy, eine Taschenlampe und ein Feuerzeug, die den sonst dunklen Sarg manchmal erleuchten. Doch der Akku und der Empfang des Handys schwinden und auch nach mehreren Anrufen scheint ihm keiner helfen zu wollen.

Kritik zu Buried – Lebend begraben

Der ganze Film spielt nur im Sarg und zeigt außer der Hauptperson, keine weiteren Personen oder Rahmenhandlungen. Doch gerade weil Buried so minimalistisch verfilmt wurde, kommt dabei die atemberaubende Kameraführung von Eduard Grau und die mitreißende Leistung von Schauspieler Ryan Reynolds am besten zur Wirkung.
Buried könnte man wohl als ein perfektes Gegenteil zu den actionbeladenen Thrillern der heutigen Zeit bezeichnen. Doch trotzdem lässt er keine Langeweile aufkommen und ist auf jeden Fall sehenswert.