Die Berlinale 2011 wird vom 10. bis zum 20. Februar in unserer Hauptstadt stattfinden. Die ersten Filme, die im internationalen Wettbewerb gegen einander antreten werden, stehen schon jetzt fest. Wer im nächsten Jahr, um den begehrten, goldenen Bären kämpft, das erfahren Sie bei uns.

Die Berlinale ist jedes Jahr ein kulturelles Highlight in der deutschen Hauptstadt. Schon zum 61. Mal werden die Internationalen Filmfestspiele 2011 stattfinden und ihrem Namen alle Ehre machen.  Die ersten 8 Filme, die während des Festivals gezeigt werden, stammen ganz oder zumindest teilweise aus der Türkei, den Niederlanden, Israel, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA.

Der Eröffnungsfilm, der außer Konkurrenz gezeigt wird und somit keinen Eingang in den Wettbewerb findet, ist „True Grit“ von den Brüdern Joel und Ethan Coen. Besondere Bekanntheit erlangten die amerikanischen Filmemacher durch ihren 2007 erschienenen Film „No Country For Old Men“, der mit sage und schreibe drei Oskars ausgezeichnet wurde. Zuletzt überzeugten Sie mit „A Serious Man“ 2009 Kritiker und internationales Publikum.

Berlinale 2011 – Filme im Wettbewerb

Außer „True Grit“ stehen bereits sieben weitere Filme fest, die während des Festivals gezeigt werden. Zwei dieser Filme laufen ebenfalls außer Konkurrenz. Das ist zum einen „Coriolanus“, der Debüt-Film vom Briten Ralf Fiennes und „Pina“, eine deutsch-französische Co-Produktion von Wim Wenders, der in 3D aufgeführt wird.

Weitere fünf Filme werden direkt am Kampf um den Goldenen Bären teilnehmen. Hierzu gehören „Bizim Büyük Caresizligimiz“ (übersetzt: Our Grand Despair) von Seyfi Teoman, „Lippstikka“, eine israelisch britische Co-Produktion von Regisseur Jonathan Sagall, „Yelling to the Sky“ von der US-Amerikanerin Victoria Mahoney und „The Future“, eine deutsch-amerikanische Co-Produktion unter der Leitung von Miranda July.

Die einzige rein deutsche Produktion ist der Film „Wer wenn nicht wir“ von Andres Veiel, der bereits durch die Filme „Die Überlebenden“ und „Die Spielwütigen“ auf sich aufmerksam machte. In seinem Festivalbeitrag wird unter anderem der Schauspieler Alexander Fehling zu sehen sein, der in diesem Jahr bereits als Goethe über die Kinoleinwände lief.