In einer Neuinterpretation wird “die Schöne und das Biest” für die Teenies dieser Generation aufgefrischt. Ist Neuer hierbei besser, oder sollte man doch die alten Klassiker wieder heraus kramen?

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Kyle Kingson (“Sohn des Königs”, ein Wortspiel, da das originale Biest ein Prinz war) hat alles, er sieht gut aus, ist beliebt und kommt aus einer wohlhabenden Familie. Das lässt er seine Klassenkameraden auch spüren, wo immer er ist. Als er sich mit Kendry Hilferty (Mary-Kate Olsen) anlegt, belegt diese ihn mit einem Fluch, der ihn unansehnlich macht und erst von ihm genommen werden kann, wenn er die wahre Liebe findet, die über die Oberfläche hinaus geht.

Im Gegensatz zum normalen ‘haarigen’ Biest, wurde Alex Pettyfer mit insgesamt 67 Stücken an Make Up, Prothesen und Tattoos versehen, die ihn in das Biest verwandelten, das anstelle der Mähne eine Glatze hat.

Autor Alex Flinn ist bereits für Jugendliteratur bekannt und hat die Rechte an seiner Fantasy-Romanze 2007 an CBS Films weiter gegeben. Sowohl das Drehbuch als auch die Regie hat jedoch Neuling Daniel Barnz übernommen, der mit seinem Film “Phoebe in Wonderland” (mit Elle Fanning) bereits einiges Lob einheimsen konnte. Die erste große Filmproduktion von CBS wurde von den Kritikern jedoch weniger gut aufgenommen, die etwas stereotypen Charaktere mögen einiges dazu getan haben, die wenig überraschende Story, alles weitere.
Dennoch, Neil Patrick Harris Fans (der den Lehrer von Kyle spielt) und Vanessa Hudgens (die Erlöserin?) Anhänger werden trotzdem das Kino stürmen und schlimmer als “Twilight” kann es eigentlich nicht sein, oder? Wer bereits vorab sehen möchte, ob “Beastly” etwas für den Kinogang ist oder nicht, kann sich ja auch schon das Buch besorgen und sich ein Bild von der Tiefe der Story machen.

Ab dem 7.4.2011 im Kino.
Regie und Drehbuch: Daniel Barnz
Darsteller: Vanessa Hudgens, Alex Pettyfer, Mary-Kate Olsen, Neil Patrick Harris
Musik: Marcelo Zarvos