Denkt man an Filmbösewichte, einprägsame Gesichter mit einem dämonischen Grinsen schießt einem ein Name in den Kopf: Christopher Walken. Der US-amerikanische Schauspieler hat laut Regisseur Abel Ferrara “mehr Talent im kleinen Finger als die meisten Superstars zusammen”. Doch wo liegen seine Wurzeln?
Christopher Walken ein Deutscher?
Wer jetzt denkt, dass das nur ein Scherz sein sollte, der irrt. Ronald Christopher Walken wurde 1943 als Sohn einer theaterbegeisterten Schottin und eines deutschen Emigranten in Queens, NY geboren. Sein Vater stammte ursprüngich aus Gelsenkirchen-Horst, wanderte aber 1920 in die USA aus. Sein Talent zeigte sich schon in den Kinderschuhen. Mit 3 Jahren posierte er schon in Werbekampagnen, mit sieben gar schon im Fernsehen. Eine steile Karriere schien vorprogrammiert.
Ein verkappter Tänzer?
Die eingefleischten Kenner erinnern sich vielleicht noch an ein Musikvideo von Madonna aus dem Jahre 1993 (”Bad Girl”), in dem Walken den Schutzengel markierte, doch er kann auch anders, wie das Anfang des neuen Jahrtausend erschienene Video “Weapon of coice” von Fatboy Slim beweist. Diese Tanzeinlage wurde fast schon selbstverständlich 2002 zum “Besten Video aller Zeiten gewählt”.








