Timur Bekmambetov, der mit Filmen wie “Wächter der Nacht” oder “Wanted” großen Ruhm erreichte, widmete sich 2011 einem Film, der sich um die Mondverschwörung und die eigentlich nie durchgeführte Apollo-Mission “Apollo 18” drehte.

Der Inhalt

Inhaltlich dreht sich der Science-Fiction-Thriller um die Apollo 18, die zum Schutz gegen russische Angriffe im Kalten Krieg ein Warnsystem auf dem Mond installieren soll. Da diese Mission strengster Geheimhaltung unterliegt, wird offiziell erklärt, es handele sich bei der Mission lediglich um einen unbemannten Testflug. Zunächst verläuft die Mission reibungslos aber bald stößt das Dreierteam von Astronauten auf Hinweise, die andeuten, dass der Mond nicht so unbewohnt ist, wie man erwartete. Als das Team später eine russische Raumfähre fand, deren Besatzung anscheinend blutig ermordet wurde, erstatten sie dem Verteidigungsministerium Bericht und man beschließt, die Mission abzubrechen. Doch die Flucht wird von den “Mondwesen” sabotiert und die Astronauten sind gezwungen länger als geplant, auf dem Erdtrabanten zu verbleiben. Die Lage spitzt sich weiter zu und schlussendlich wird einer der Raumfahrer von einem spinnenartigen Wesen angegriffen, das ihn vermeintlich “fr
essen” wollte.

Über den Stil

Der Stil des Films wird als “Pseudodokumentation” beschrieben, wie er auch schon bei “District 9” verwendet wurde. Regisseur Gonzalo López-Gallego versucht eine möglichst authentische Stimmung einzufangen, indem viel mit Wackelkameras, Überwachungsaufnahmen, Unschärfe und Blendeffekten gearbeitet wird. Eben so, als würden die Protagonisten durch die Kameras gefilmt, die sie selbst auf dem Mond angebracht hatten. Dies wird auch daran deutlich, das die Schauspieler fast nie direkt in die Kamera blicken, sondern sich auf ihr Gegenüber konzentrieren oder Monitore betrachten.

Im Vorfeld zu Apollo 18 wurde im Rahmen einer Werbekampagne eine neue “Mondverschwörung” inszeniert, die Trailer und Ausschnitte des Films als bisher unentdecktes Filmmaterial der Apollo-Missionen beschrieben. Besonders Verschwörungstheoretiker wollten die Macher damit ansprechen, denn dadurch würde sich die Bekanntheit des Films wesentlich steigern lassen.