Die Teeniekomödie der etwas anderen Art kommt von den Machern von Superbad – das sollte einen allerdings nicht in die Irre führen.

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James muss sich Geld verdienen, um aufs College gehen zu können und die einzige Arbeit, die er bekommt ist ein Job in einem abgehalfterten Freizeitpark, der seine Besucher bescheisst. Unter den Angestellten findet er schnell Anschluss zu Em (Kristen Stewart aus “Twilight”) und Joel (Martin Starr).
Aber da gibt es auch noch den übercoolen Mike Connell (Ryan Reynolds) und die Sexbombe Lisa (Margarita Levieva).
Um aberkomische Gagreels ohne Pause geht es nicht in “Adventureland”, der Ton des Films ist zwar generell humoristisch, allerdings laufen zu viele letztendlich doch ernste Themen durch die Geschichte eines Sommers auf einem Freizeitpark.
Mit einem brillianten Soundtrack, der mal nicht mit den typischen 80er-Songs aufwartet, sondern mit alternativen Indiesongs, und überzeugenden Performances ist “Adventureland” eine Teeniekomödie für Außenseiter und Freunde des subtilen Humors.
Als Garant für witzige Momente fällt zudem Frigo (Matt Bush) auf, der die Rolle des kindischen Freundes brilliant absolviert und damit eigentlich eher James’ Erzfeind ist, der ihn immer in peinliche Situation bringt.
Es ist eine angenehme Abwechslung, einen Film für Jugendliche zu sehen, indem es nicht ausschließlich um Sex und Witze über Sex geht. Stereotype sucht man hier vergebens, selbst der oberflächlichen Sue wird eine gewisse Tiefe zugestanden und die Beziehungen zwischen den Jugendlichen, ihren Eltern und anderen Erwachsen ist realistisch, selbst wenn sie in den 80ern statt finden.
Für Fans von “Superbad” ist es vielleicht eine Umstellung, aber alleine für den immer brillianten Bill Hader und Frigo lohnt sich “Adventureland” auch für sie.