Dezember, 2009

27. Dezember 2009

Man kennt sie als die Herren der absurd verrückten Komödien mit überzogenen Charakteren und aberwitzigen Storys. In ihrem neuesten Film sind sie jedoch weit dichter am wahren Leben dran, als sonst.

Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg) ist Physikprofessor und Familienvater in Minneapolis 1967 und sein Leben löst sich langsam aber sicher in Chaos auf.
Seine Frau will sich scheiden lassen, weil sie einen anderen Mann kennen gelernt hat, seine Tochter beklaut ihn, um Geld für eine Nasenoperation zu sammeln, sein Sohn raucht Marihuana und sein Bruder schläft seit einiger Zeit auf seiner Couch, während er seine mathematische Abhandlung schreibt.
Als seine Frau ihn raus schmeisst und das gemeinsame Konto plündert und ihn ein Schüler erst besticht und dann anscheinend anschwärzt, gibt es nicht mehr viel, was ihn noch am silbernen Faden der Vernunft hält. Drei Rabbis sollen ihm helfen… Weiterlesen »


26. Dezember 2009

John Travolta und Robin Williams zusammen auf der Leinwand in einer Komödie über alternde Männer - das kann doch nur gut werden, oder?

Charlie (John Travolta) und Dan (Robin Williams) sind seit der Kindheit eng befreundet. Als eines Tages eine überstürzte Affäre von Dan anruft, ist er im siebten Himmel, da er sich seit Jahren ausmalt, wie es gelaufen wäre, wären sie zusammen geblieben. Aber Vicki (John Travoltas Frau Kelly Preston) hat andere Dinge zu besprechen: sie muss ins Kittchen und Dan soll auf ihre beiden Kinder aufpassen, die laut Vicki keinen anderen als Vater haben, als Dan. Selbstverständlich bekommt er Unterstützung von Charlie, naja, soweit man das Unterstützung nennen kann. Weiterlesen »


20. Dezember 2009

Sie ist mehr als Heath Ledgers Witwe und hat ein beeindruckendes Portfolio im Filmbusiness.

1980 geboren, war die Schauspielerei schon früh der Traum der jungen Amerikanerin und entgegen dem Wunsch ihrer Eltern brach sie frühzeitig die Schule ab, um am Set vom Teendrama “Dawson’s Creek” ihren Durchbruch zu erlangen.
Bereits vorher spielte sie kleinere Rollen in TV-Serien oder dem Horrorschocker “Species”, doch der Erfolg bei “Dawson’s Creek” machte aus einer durchschnittlichen Filmographie eine Liste von anspruchsvollen Filmen mit Köpfchen, etwa in “Me without you” (neben Anna Friel), “Prozac Nation” (an der Seite von Cristina Ricci) oder im heftigen Drama “The United States of Leland” (mit Ryan Gosling in der Hauptrolle).  Weiterlesen »


19. Dezember 2009

In einer komplexen Geschichte um Globalisation und die Schicksale, die sich dadurch miteinander verbinden präsentiert Lukas Moodysson die Welt in ihren kleinen Lebensgeschichten.

Leo und Ellen leben in New York, Leo ist ein erfolgreicher Besitzer einer Website und Ellen arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus. Während Leo für ein Geschäft nach Thailand fliegt und dort Bekanntschaft mit einer Prostituierten macht, konzentriert sich Ellen auf das Leben eines Jungen im Krankenhaus. Ihre 8-jährige Tochter Jackie leidet derweil unter der Abwesenheit ihrer Eltern und freundet sich mit Haushälterin Gloria an und erfährt mehr und mehr über Glorias philipinische Herkunft und ihren zwei Söhnen, die auf den Philipinen mit der Abwesenheit ihrer Mutter klar kommen müssen. Weiterlesen »


13. Dezember 2009

Na endlich, unser Lieblingsactionstar aller Zeiten ist wieder auf der Leinwand, um in einer futuristischen Welt für Recht und Ordnung zu sorgen.

In einer nicht allzu fernen Zukunft leben fast 90% aller Menschen isoliert zu hause, ihr Leben wird von so genannten Surrogates geführt, die mittels neuster Technologie mit ihnen verbunden sind. Als diverse Surrogates zusammen mit ihren Originalen ermordet werden, wird Tom Greer (Bruce Willis) auf den Plan gerufen, um heraus zu finden, ob die Gegner der Surrogates, die ausführende Firma selbst oder doch jemand anderes dahinter steckt.   Weiterlesen »


12. Dezember 2009

Während wir alle verzweifelt auf die Verfilmung von “Der kleine Hobbit” warten, verzögert Peter Jackson die Arbeit mit einer anderen Buchadaption. Ob es sich lohnt, dafür noch länger auf Hobbits verzichten zu müssen?

Es ist 1973 und Susie Salmon (Saoirse Ronan) wird brutal ermordert. Der Mörder ist ein gefährlicher Serienkiller, der in der Nachbarschaft wohnt und bereits einen neuen Mord plant. Susie beobachtet nicht nur ihn von einer Art Zwischenwelt aus, sondern auch ihre Familie und muss sich entscheiden, ob sie sich am Mörder rächen oder die zerbrochenen Herzen ihrer Familie kitten will. Weiterlesen »


6. Dezember 2009

Sie kommen im Jahr nicht so häufig ins Kino, wie andere Genres, aber Zeichentrickfilme sind immer noch das Warten wert.

Flint Lockwood ist ein Erfinder - allerdings ein nicht immer erfolgreicher Erfinder. Doch glücklicherweise wächst er auf mit einer Mutter, die ihn unterstützt und ihm versichert, dass er alles erreichen kann, wenn er nur will. Als seine Mutter verstirbt und sein Vater alles tut, um ihn von verrückten Erfindungen ab zu bringen, bleibt Flint jedoch dran. Denn immerhin braucht seine Heimatstadt Swallow Falls unbedingt Hilfe um aus einer großen ökonomischen Krise heraus zu kommen. Ob Swallow Falls jedoch bereit für Flints größte Erfindung ist, steht in den Sternen. Weiterlesen »


5. Dezember 2009

Das Remakes von eigentlich guten Originalen meistens in die Hose gehen, haben wir ja schon gemerkt, aber wie sieht es mit Remakes von Filmen aus, die bereits im Original eher durchschnittlich waren?

Als Michael von der Army nach hause zurück kehrt, muss er fest stellen, dass seine Mutter einen neuen Partner hat und drauf und dran ist, ihren Traumprinzen zu heiraten. Doch Michael ist sich schnell sicher, dass irgendwas an David nicht mit den rechten Dingen zugeht und auch wenn er anfangs glaubt, dies sei nur der Beschützerinstinkt gegenüber seiner Mutter, so vermuten er, seine Freundin und Vater Joe bald, dass es berechtigte Gründe gibt, David zu misstrauen.
1987 wurde “The Stepfather” bereits nach der Romanvorlage von Charlotte Jay verfilmt und wurde von keinem anderen als Terry O`Quinn (John Locke aus “Lost“) in der Rolle des Stiefvaters angeführt.
O`Quinn glänzte in dieser Rolle, der Film selbst jedoch nur bedingt, denn auch wenn die Besucherzahlen ansehnlich waren, blieben die Filmkritiken mittelmässig, obwohl die heutigen Kritiker da anderer Meinung sind. Weiterlesen »