Man kennt sie als die Herren der absurd verrückten Komödien mit überzogenen Charakteren und aberwitzigen Storys. In ihrem neuesten Film sind sie jedoch weit dichter am wahren Leben dran, als sonst.
Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg) ist Physikprofessor und Familienvater in Minneapolis 1967 und sein Leben löst sich langsam aber sicher in Chaos auf.
Seine Frau will sich scheiden lassen, weil sie einen anderen Mann kennen gelernt hat, seine Tochter beklaut ihn, um Geld für eine Nasenoperation zu sammeln, sein Sohn raucht Marihuana und sein Bruder schläft seit einiger Zeit auf seiner Couch, während er seine mathematische Abhandlung schreibt.
Als seine Frau ihn raus schmeisst und das gemeinsame Konto plündert und ihn ein Schüler erst besticht und dann anscheinend anschwärzt, gibt es nicht mehr viel, was ihn noch am silbernen Faden der Vernunft hält. Drei Rabbis sollen ihm helfen…
