November, 2009
Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
Bevor sich jetzt alle beschweren, die es Leid sind mit Vampirfilmen vollgemüllt zu werden, dieser Vampirstreifen könnte gerade für euch die richtige Wahl sein.
Nachdem die Freunde Darren und Steve einer außergewöhnlichen Freakshow beigewohnt haben, identifiziert Steve einen der Artisten (John C. Reilly) als Vampir und begibt sich alsbald zu ihm, um sich seinen größten Wunsch erfüllen zu lassen - er will selbst zum Vampir gemacht werden. Als Larten ihm diesen Wunsch verweigert schwört er Rache, aber das ist nicht Lartens einziges Problem, denn Darren klaut aus einer Laune heraus seine überaus giftige Spinne Madame Octa und gerät so unfreiwillig in die mysteriöse Welt der ganz besonderen Zirkusleute. Weiterlesen »
Lieber Verliebt - Romantisch ins neue Jahr
In Amerika nennt man sie spöttisch “Cougars”, ältere Frauen, die sich junge Männer schnappen. In den Filmen geht es selten gut, aber vielleicht bringt die junge Liebe ja Catherine Zeta-Jones etwas Glück.
Sandy (Zeta-Jones) hat sich frisch von ihrem Ehemann getrennt und zieht mitsamt ihren zwei Kindern nach New York, erhält einen gut gehenden Job und versucht so gut wie möglich, über die Trennung hinweg zu kommen. Als sie den 25-jährigen Aram (Justin Bartha) darum bittet, den Babysitter für ihre Kinder zu mimen, um sich ins Datingleben zu stürzen, merkt sie bald, dass sie und der Jungspund mehr gemeinsam haben, als man denken könnte. Natürlich sehen die Eltern und Freunde der beiden das nicht ganz so… Weiterlesen »
Traumjob gesucht
Frisch von der Uni sind die Ambitionen groß - die Jobchancen allerdings so klein, dass die Freude schnell gedämpft wird. Ob die amerikanische Komödie mit den sehr wohl realistischen Problemen einen Hit landet?
Ryden (Alexis Bledel) ist am Boden zerstört. Nicht genug, dass ihre Konkurrentin ihr direkt nach dem Uni-Abschluss den Traumjob aller Traumjobs vor der Nase weg geschnappt hat, mittellos und panisch auf der Suche nach einem Trittbrett für ihre Karriere muss sie auch noch zurück zu ihren Eltern ziehen. Gut, dass ihr bester Kumpel Adam (Zach Gilford) immer dabei ist, aber ist er wirklich nur ihr bester Freund?
Es ist ein wenig schwierig, Alexis Bledel nicht als Rory aus den “Gilmore Girls” zu sehen, aber da ihre Rolle als Ryden auch nicht so weit entfernt vom Serienliebling ist, stört das eigentlich kaum. Weiterlesen »
Fame - Remake eines Klassikers der High School Filme
Warum ist es eigentlich notwendig, ein Remake zu drehen, wenn das Original keine Verbesserung benötigt?
Es geht um die Schicksale und Laufbahnen diverser Studenten an der New York High School of Performing Arts.
Vom ersten Casting, bis zum Abschluss erleben wir, wie die Studenten an ihren Aufgaben zerbrechen und wachsen, zwischen Disziplin und Spaß pendeln und sich und ihre Umgebung davon zu überzeugen, dass sie ihren Platz an der Schule verdient haben und zu ganz großem bestimmt sind.
Der Grund, warum die Kritiken zum Remake so schlecht ausgefallen sind, dass eine Nominierung mit der Goldenen Himbeere nicht sehr weit entfernt ist, liegt weder an den schauspielerischen Leistungen geschweige denn den anderen Talenten des Casts.
Allerdings wurde die Zielgruppe des grandiosen Originals ein wenig in die Teenager-Richtung abgesenkt, so dass sich etwas mehr Drama, etwas mehr Kitsch und weniger raue und harte Realität in die Neuauflage geschlichen haben. Weiterlesen »
Saw 6 - Das Leiden nimmt kein Ende
Wie sagt man so schön, man soll die Party verlassen, wenn es am Schönsten ist und selbst Star Wars hat gezeigt, dass nach dem dritten Teil der Zauber vorbei ist, warum das Saw-Team die längste Horrorfilm-Soap der Welt kreieren will, ist daher ein Rätsel.
Die Geschichte geht dort weiter, wo sie aufgehört hat, Dan Erickson (Mark Rolston) übernimmt die Ermittlung zu Peter Strahm’s Tod und seiner Hinterlassenschaft als angeblicher Jigsaw Mörder. Zudem muss er erfahren, dass Lindsey Perez noch am Leben ist und damit in seine Ermittlungen eingreifen könnte. Aber Jigsaw’s Witwe Jill Tuck hat anscheinend auch noch ein Wörtchen mit zu sprechen. Weiterlesen »
Paranormal Activities - Gruseln abseits von Hollywood
Low-Budget Horrorfilme sind nicht immer langweilige Streifen mit schlechten Special Effects, sondern oftmals innovative Filme, die gruseliger sind, als die konkurrierenden Hochglanzproduktionen.
Katie (Katie Featherstone) und Micah (Micah Sloat) leben seit einiger Zeit zusammen und es häufen sich merkwürdige Ereignisse in ihrem Haus. Als Katie Micah gesteht, dass sie seit ihrer Kindheit von einer Art Geist heimgesucht wird, besorgt er sich eine Videokamera, um das Treiben auf Band auf zu nehmen und einen Beweis zu haben. Was Anfangs als technische Spielerei beginnt, nimmt bald beängstigende Ausmaße an. Weiterlesen »
Gesetz der Rache - Gerard Butler und kein Ende
Dieser Mann überschwemmt derzeit die Kinos, dass man sich schon fast fragen muss, ob er sich selbst geklont hat, um bei all den Dreharbeiten anwesend zu sein. Ob sein neuester Film ein Hit wird? Zumindest der immer überzeugende Kollege Jamie Foxx deutet darauf hin, oder?
Nachdem die Familie von Clyde Shelton (Gerard Butler) während eines Einbruchs brutal ermordet wird, wartet Clyde darauf, dass die Täter ihr gerechtes Maß an Strafe erhalten. Doch die Ermittler pfuschen. Als Shelton den erfolgreichen Anwalt Nick Rice (Jamie Foxx) um Hilfe bittet, lehnt der in Hinblick auf seine Erfolgsquote ab und sorgt auch noch dafür, dass einer der Täter wieder auf freien Fuß gesetzt wird.
Doch als sich Jahre später merkwürdige Unfälle häufen und alles darauf hinweist, dass sich Clyde Shelton geduldig auf seine Rache vorbereitet hat, ist es scheinbar zu spät für Rice, den entkommenen Mörder und alle, die ihrer gerechten Strafe im Weg stehen… Weiterlesen »
Als liberal denkender Mensch weiß man wirklich nicht, was man mit Michael Moore machen soll. Obwohl seine Botschaften sehr wohl Sinn ergeben und man seiner Meinung ist, sind die Mittel, mit denen er sie rüber bringt, so fragwürdig und unglaubwürdig, wie die der Opposition.
Mit “Roger & Me” startete Michael Moore seinen Feldzug gegen große Firmen, die dunkle Seite des Finanzmarktes und die Schicksale der Arbeiterklasse. Mit seiner neusten Dokumentation will er dort weiter machen, wo er damals aufgehört hat.
Im Rahmen der Finanzkrise seit 2007 arbeitet sich Moore durch Familien, die aus ihren Häusern geschmissen werden, weil sie ihre Kredite nicht zahlen konnten, die Rolle der Wall-Street und “private” Gefängnisse.
Dabei ist er wie gewohnt amüsant, informativ und sehr eklektisch, mit etlichen Filmclips, Interviews und einem besorgt aussehenden Michael Moore alle paar Minuten.
Natürlich ist es gut, dass Leute wie Michael Moore existieren, da ihre simplifizierte Erklärung von offensichtlichen, aber oftmals komplizierten Problemen gerade für Leute, die nicht den Einblick in Finanzen, Politik und Wirtschaft haben, geeignet ist. Aber wenn man seine Dokumentationen kennt, dann wird es auch schnell ermüdend, wie wenig Fakten Moore benutzt und stattdessen weinende Muttis und Kinder, sarkastische und äußerst subjektive Geschichten und lustige Videoclips verwendet, um die Leute von seiner Meinung zu überzeugen. Weiterlesen »
