Juni, 2009
Year One - Aller Anfang ist schwer, nicht nur für Jack Black
Jack Black ist wieder da! Und zwar in Tierfelle gehüllt und auf der Suche nach seinem Schicksal - oder nur nach einer heißen Tussi.
Steinzeitmenschen Zed (JACK BLACK) und Oh (MICHAEL CERA) sind die Außenseiter in ihrem Dorf. Nachdem Zed vermeintlich die verbotene Frucht der Erkenntnis gegessen hat, werden sie aus dem Dorf gejagt und müssen erkennen, dass die Welt schon etwas weiter ist, als sie angenommen haben… Weiterlesen »
Ellen Page - das neue Schauspielwunder
Die Meisten werden sie entweder aus X-Men 2 oder aus dem phänomenalen Indiehit “Juno” kennen - aber Ellen Page kann mehr als nur unterhaltsame Blockbuster zu beleben.
Mit gerade mal 22 Jahren ist die junge Dame aus Kanada bereits jetzt große Konkurrenz für ihre viel bekannteren Kolleginnen. Nicht zuletzt, weil sie so wandlungsfähig ist und sich auch nicht scheut, in Indiependent Filmen mit zu spielen, deren Rollen einiges abverlangen. Weiterlesen »
Selbst ist die Braut - ab 30.Juli im Kino
Mit dem deutschen Titel „Selbst ist die Braut“ für den neuen US-Film „The Proposal“ mit Sandra Bullock in der Hauptrolle haben die Verantwortlichen mal wieder bewiesen, wie kreativ in Deutschland mit Filmtiteln umgegangen wird.
Die Romantik-Komödie läuft in den USA bereits seit dem 12. Juni, und zwar sehr erfolgreich. Letztes Wochenende schaffte es der Film, der von den Zuschauern gelobt und von den Kritikern belächelt wird, an die Spitze der US-Filmcharts. In Deutschland läuft „Selbst ist die Braut“ am 30. Juli an.
Sandra Bullock spielt eine unausstehliche, kanadische Chefin, die – als ihr Visum für die USA ausläuft – ausgerechnet ihren von ihr am meisten gepiesackten Assistenten dazu zwingt, sie zu heiraten, damit sie nicht nach Kanada ausgewiesen wird.
Natürlich können sich die Beiden nicht ausstehen, allerdings ändert sich dies – O Wunder – im Laufe des Films, wie es das Genre RomCom (romantic comedy) eben vorgibt. Bei einem gemeinsamen Trip nach Alaska kommen sich die Zwei zwangsläufig näher.
Im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Gattung besticht „Selbst ist die Braut“ aber mit intelligenten und überaus witzigen Dialogen und Szenen und v.a. den beiden Hauptdarstellern Sandra Bullock und Ryan Reynolds, die sich ideal ergänzen und die allmähliche Annäherung ihrer Figuren auf subtile und glaubhafte Weise darstellen. So kommt nach “The Womanizer” nun ein tatsächlich witziger Film in die Kinos, wennauch mit einem etwas anderen Humor als bei Sacha Baron Cohens neuem Film “Brüno“.
Interessanterweise ist Ryan Reynolds, der nicht mit Burt Reynolds verwandt ist, Kanadier, während Sandra Bullock US-Amerikanerin ist.
The Hangover - was in Vegas geschieht, bleibt auch in Vegas
Buddy-Komödie ahoy! Man nehme ein paar nette Kerle, gemischt mit ein paar ausgemachten Verrückten, Las Vegas, Alkohol und,…hm, ein Baby, voila “Hangover”.
Doug fährt mit seinem Kumpels nach Las Vegas, um seinen Junggesellenabend zu feiern. Zusammen mit Phil und Stu, sowie dem etwas merkwürdigen Bruder seiner Verlobten Alan (grandios:Zach Galifianakis) checkt er in Las Vegas ein und hat die Party seines Lebens.
Am nächsten Morgen wachen Phil, Stu und Alan mit gehörigen Kopfschmerzen, Gedächtnislücken aber ohne Doug auf. Das ist am Tag der Hochzeit natürlich ein Problem. Weiterlesen »
Die fast vergessene Welt - ab dem 13.8. im Kino
Man hätte ja schon meinen können, Will Ferrell hätte das Comedy-Feld der Apatow-Gang überlassen, aber weit gefehlt. Mit einem spacigen Science Fiction Abenteuer versucht er, einen weiteren Blockbuster zu meisseln. Ob’s gelingt?
An die Kult-Serie “Land of the Lost” angelehnt (aber nicht als ein Remake gedacht), begleiten wir Dr.Rick Marshall (Will Ferrell), der überzeugt davon ist, dass es Parallel-Universen gibt. Zusammen mit Holly Cantrell (Anna Friel) und Redneck Will Stanton (Danny McBride) gelangt er tatsächlich in eine Welt voller Urmenschen, Dinosaurier, Echsen-Kreaturen und Relikten aus der Vergangenheit und Gegenwart. Weiterlesen »
Brüno – In jedem steckt ein Star
Nach Ali G. und Borat betritt nun ein neuer Charakter von Comedy-Superstar Sacha Baron Cohen das internationale Parkett: Bruno. Der ausgeflippte Modejournalist des österreichischen Jungenrundfunks (OJRF) ist auf den Laufstegen Mailands aber auch in den konservativen Lagern der USA unterwegs und bricht einfach jede Regel.
Sacha Baron Cohen geht bei diesem Projekt nicht nur als Schauspieler sondern auch als Produzent mit an den Start. Sein Auftrag: Der Welt zu zeigen das es homosexuelle Männer gibt und das durchaus nichts anstößig ist, sondern ganz normal. Das Bruno seine Werbetour aber ausgerechnet ins erzkonservative Arkansas führt, wo er bei einem groß angekündigten Käfigmatch anstatt zweier sexy Girls Muskel bepackte Schwergewichte in die Kuscheloffensive schickt, sorgt für die erwarteten Lacher.
Auch Senator Arnold Schwarzenegger wird mehr oder weniger erfolgreich vor die Kamera gezerrt um sich in einem Interview über die Schwulenrecht zu äußern. Ahnungslose Berliner Clubgänger müssen den Geschmacksverirrungen Brunos als fehlgeleiteten DJ lauschen und machen dem mit vehementen Buh-Rufen ein schnelles Ende. Der hemmungslose Chaot ist nicht zu stoppen und tourt gnadenlos um den Globus um seine homosexuelle Weltanschauung einer offensichtlich noch nicht dafür bereiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Film ist schon wie bei Cohens zweitem Erfolgsmovie nicht ausschlißlich im Studio gedreht, sondern enthält viele reale Szenen und vermischt somit die klassischen Dokumentation mit Elementen des Comedysektors.
Ausgerüstet mit gelben, ultrakurzen Leberhosen und anderen netten Accessoires die so manche modebewusste Frau aus allen Wolken fallen lässt, stolziert Bruno ein bisschen tolpatschig aber durchaus selbstbewusst durch den Film. Provokant wie zu erwarten und nicht untertrieben in seiner Lächerlichkeit macht es einfach Spaß diesem knall bunten Vogel auf seinem Weg über die Leinwand zu folgen. Das er dabei in so manches Wespennest sticht ist zu hoffen denn wozu sonst ist dieser Film gut, wenn nicht um uns zu zeigen wie ignorant und selbstgefällig diese unsere moderne Gesellschaft ist.
Neustart des Films ist am 09. Jüli 2009.
Dance Flick - der allerletzte Tanzfilm ab 3.9. im Kino
Filmparodien gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und kein Genre ist ihnen gefeit. Dass das nicht zwangsläufig etwas Positives ist, zeigt das neueste Machwerk der Wayans Brothers.
Zugegeben, die “Scary Movie”- Reihe von David Zucker hat sich nach dem doch sehr schlechten zweiten Teil mit den Fortsetzungen einigermassen gefangen und hatte so einige witzige Momente.
Aber Filme wie “Epic Movie” oder der Wayans Versuch “Dance Flick” sind fast schon faul, wenn es darum geht, die Gags oberhalb des Fäkalhumors und fader Stereotype zu halten. Weiterlesen »
Robert Pattinson - Von Twilight zum Mittzwanziger in der Krise
Da sagt er doch unlängst in einem Interview, er wolle keine Frauenschwarm-Rollen übernehmen, mit Ausnahme von Twilight, aber das war vorher nicht ab zusehen. Tja, vielleicht sollte man das Drehbuch vorher lesen.
Er ist schon ein Traum, ehemals als Model tätig, dann zum Schauspieler avanciert und musizieren liegt ihm auch im Blut, da er nicht nur im Twilight Film zwei Songs mitproduziert und selbst gesungen hat, sondern auch im kommenden Film “How to be” zum Soundtrack beisteuern wird. Weiterlesen »
State of Play - Der Stand der Dinge
Endlich darf Russell Crowe mal wieder in einem Film spielen, in dem er tatsächlich auch schauspielern muss. Wir hatten ja fast vergessen, wie gut er das kann.
Stephen Collins (Ben Affleck) bricht im Fernsehen in Tränen aus, nachdem er den Tod einer Kollegin verlautet hat. Natürlich stürzen sich die Medien sofort auf den verheirateten Mann, der anscheinend eine Affäre mit der jungen Dame hatte. Sein ehemaliger Zimmernachbar Cal McAffrey (Russell Crowe) und Journalist bei einer angesehenen Zeitung versucht ihm so gut wie möglich zu helfen und stösst dabei auf einen viel größeren Skandal, der weitreichende Folgen hat und bis ganz nach oben geht. Weiterlesen »
Drag Me To Hell - Neues von Raimi
Seit Stephen King’s Thinner wissen wir wohl - leg dich niemals mit Zigeunern an, das endet böse.
Christine Brown arbeitet in einer Bank und wird vom starken Konkurrenzdruck dazu getrieben, einer alten Frau den Aufschub ihrer Hypothek zu gewähren. Gedemütigt rächt sich die alte Zigeunerin indem sie Christine verflucht. Kurz darauf wird sie von seltsamen Träumen und Visionen geplagt und muss bald erfahren: die Lamia sind hinter ihr her.
Nach der Remake-Flut der letzten Jahre will man natürlich jeden amerikanischen Horrorfilm des Baus Eigenmarke begrüßen und auch das Casting mit Alison Lohman (”Weißer Oleander”) und Justin Long (”Jeepers Creepers”) lädt zum Gucken ein, allerdings gibt es ein nicht zu unterschätzendes Problem, dass so manchen Zuschauer verwirren könnte. Weiterlesen »
