April, 2009
“Dorfpunks” - Rocko Schamonis Erfolgsroman im Kino
Rocko Schamoni ist sowas wie Nick Hornby für Deutsche. Wobei, Nick Hornby schreibt über Musik, weil er selbst keine Songs schreiben kann, Rocko hingegen schreibt darüber, wie er sie gemacht hat.
Seinen Roman Dorfpunks, hierzulande einer der Popromane schlechthin, wurde nach dem Erfolg von Heinz Strunks “Fleisch ist mein Gemüse” gleich hinterher produziert und scheint alle Zutaten zu haben.
Unbekannte Jungschauspieler, die realistisch spielen, einen naiv-charmanten Punkrock-Soundtrack und Nebenrollen, die brillieren wie etwa Axel Prahl aus “Halbe Treppe”. Weiterlesen »
Coraline
Neil Gaiman dürfte jedem Comicfan auf jeden Fall ein Begriff sein. Seit seinem komödiantischem Märchen “Stardust” und dem meinungsspaltendem “Beowulf” dürften aber auch Filmfans so einiges von dem Schriftsteller des Fantastischen gehört haben.
Coraline ist mit ihren Eltern gar nicht zufrieden und auch der Umzug liegt ihr schwer im Magen. Doch etwas hat das neue Haus, eine kleine Tür, die in eine andere, magische Welt führt, in der eine Mutter, die ihrer bis auf einem paar Knopfaugen, bis aufs Haar gleicht und die ihr alle Wünsche erfüllt. Schnell lässt sich Coraline von der Welt ihrer Knopfaugenmutter verzaubern, auch wenn ihr ein schwarzer Kater rät, dass der Schein trügt. Weiterlesen »
Hannah Montana der Film. Myley Cyrus wächst langsam der Erfolg ihrer Figur Hannah Montana über den Kopf. Sie steht zwischen den Welten und bald muss sie sich entscheiden zwischen der Karriere und dem wahren Leben. Am 01.06.2009 kommt Walt Disneys berühmtester Teenager bei uns in die Kinos.
Längst hat Miley Cyrus den Weg in die Charts auch ohne ihr Alter Ego Hannah Montana geschafft. Dennoch bleibt sie der Figur von Walt Disney treu und schlüpft für die Kinoleinwand erneut in die Rolle von Hannah Montana.
Beinahe autobiographisch mutet die Story dieses Musicals an. Denn es geht hier nicht nur um die Figur des Pop-Sternchens Hannah Montana, sondern auch um den Mensch dahinter.
Selbst wenn die Tochter des Country-Sängers Billy Ray Cyrus, der auch im Film ihren Vater spielt, sicherlich in der Realität anders mit ihrer Figur Hannah Montana umgeht als im Film.
Hannah Montana - Miley Cyrus muss sich entscheiden
Miley Stewart (Miley Cyrus) ist im Film die Figur hinter Hannah Montana und so langsam steigt ihr der Erfolg zu Kopf.
Ihr Vater Robbie Ray (Billy Ray Cyrus) überredet Miley, in ihre verträumte Heimatstadt Crowley Corners in Tennessee zurückzukehren, um sich dort über ihr zukünftiges Leben Gedanken machen zu können, abseits der Pop-Musik-Scheinwelt. Weiterlesen »
Ein Blick in die Vergangenheit, der X-Men Hauptfigur stellt den ersten Teil einer geplanten Reihe von Filmen dar. Als seine Freundin von einen anderen Mutanten Victor Creed alias Sabretooth ermordet wird schwört er Rache.
Wie schon angesprochen dreht sich der Film um “Wolverine”, von Hugh Jackman gespielt. Er greift bis in die frühe Jugend des Wolfsmannes und greift auch sein Kindheitstrauma auf. Es werden hier einige ungelöste Rätsel geklärt, die sich während der ersten drei Filme ergaben. Am 30.04. geht er auch unter die deutschen Neustarts.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Beziehung zwischen Wolverine und Sabertooth (Liev Schreiber), die zunächst eine Freundschaft zeigt. Doch mit dem Tod seiner Freundin ändert sich Wolverines Verhältnis zu seinem ehemaligen Freund.
Er tritt dem Weapon X-Programm bei und wird so zu einer scheinbar unbesiegbaren Kampfmaschine, die nur eines im Kopf hat: Rache. Der Film garantiert natürlich wieder einmal die pure Action.
Der “World Sexiest Man” zeigt hier also, wie auch schon so oft zuvor seine harte Seite. Auf jeden Fall sehenswert, nicht nur für Fans.
Monsters vs. Aliens
Susan wächst nach einer Begegnung mit einem Ufo zu einer gigantischen Riesenfrau hinaus und das ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag.
Doch damit nicht genug, kurz darauf wird sie vom Militär entführt und befindet sich alsbald in einer geheimen militärischen Basis für Monster, unter Anderem einem Blob (B.O.B.), einem genialen Wissenschaftler, der sich in eine Kakerlake verwandelt hat, ein Amphibienwesen, das an das Ding aus dem Sumpf erinnert und eine gigantische Fellkäfermade (die selbst nicht so genau weiß, was sie ist). Weiterlesen »
My Bloody Valentine 3 D Horror
Horrorfilme in 3 D Format sind kein Novum, sind aber bekannt dafür die Handlung real und lebensecht rüber zu bringen. Genau das richtige für Horror-Fans.
Keine Starken Nerven braucht man für My Bloody Valentine: Der Plott ist schnell erzählt. In einer kleinen Bergwerkstadt kamen vor 5 Jahren Grubenarbeiter um. Nur einer, Harry Warden, überlebte die Katastrophe und erwacht nach einem Jahr aus dem komatösem Zustand auf. Das traumatisierte Opfer zieht es an den Ort des Unglücks zurück, und tötet vorort erstmal 22 Menschen, die dabei waren an dem abgelegenem Fleckchen eine Privatparty zu feiern.
Horror ohne Innovationen
Ein Überlebender des Massakers kehrt nach Jahren zurück – und wen überrascht nun noch was jetzt in dem Film passiert – das Morden beginnt wieder von Neuem und das Städtchen erlebt einen blutigen Valentinstag.
Der 3 D Ansatz macht My Bloody Valentine zu einem neuen Horrorfilm-Erlebnis. Das Genre erfährt aber keine Innovationen und überrascht mit den eingebauten Schockeffekten nicht wirklich. Eine hervorragende Filmkritik ist unter diesem Link nach zu lesen. Fazit: Horror für Anfänger!
„Der Fluch der 2 Schwestern“ - zwei Schwestern, eine böse Stiefmutter und Übergriffe aus der Welt der Toten. Das Remake aus dem Hause Dreamworks des südkoreanischen Horrorfilms „A tale of two sisters“ und kommt am 4. Juni in die deutschen Kinos.
Fast ein Jahr ist seit dem Tod ihrer Mutter vergangen, als Anna (Emily Browning) aus der Psychiatrie entlassen wird und in das Haus ihres Vaters zurückkehrt. Ihre Schwester Alex (Arielle Kebbel) wartet dort schon auf sie, doch die Begegnung mit ihrem Vater verläuft weniger herzlich. Anna wusste nicht, dass er inzwischen eine neue Partnerin, Rachel (Elizabeth Banks) gefunden hat, die mit ihnen zusammen wohnt.
Die Konstellation Stiefmutter-Kind bot schon immer ein hohes Konfliktpotenzial, so auch in „Der Fluch der 2 Schwestern“ und die distanzierte Stimmung in der Familie verschärft sich. Das Haus wandelt sich immer mehr zu einem mysteriösen Ort: Unerklärliche Vorfälle, Erscheinungen und Schatten der Vergangenheit durchziehen das Haus und seine Bewohner. Nichts ist so, wie es scheint und schnell wird deutlich, dass es noch unerledigte Dinge aus der Vergangenheit gibt… Weiterlesen »
Ab 7. Mai 2009 im Kino: “Boy A”
„Boy A“: Ein sensibles Drama um Jugendgewalt und Resozialisierung. Ein Neuanfang ist niemals leicht, insbesondere im Falle des Ex-Häftlings Jack. „Boy A“ kommt am 7. Mai 2009 in die deutschen Kinos.
Jack (Andrew Garfield) kommt auf freien Fuß: 14 Jahre hat saß er inhaftiert in einem Gefängnis ein, verurteilt für einen Mord, den er als zehnjähriger zusammen mit einem Freund verübt hat. Der jetzt 24 Jährige wird in eine Welt entlassen, die ihm völlig fremd ist und die er völlig unbedarft entgegen tritt.
Nach 14 Jahren Gefängnis wird “Boy A” entlassen
Boy A ist in einigen Ländern der Tarnname minderjähriger Straftäter, um ihre Identität geheim zu halten und sie vor der Öffentlichkeit zu schützen. So auch für Jack. Versehen mit einer neuen Identität, sieht sich „Boy A“ mit der Hilfe seines väterlichen Bewährungshelfer Terry (Peter Mullan) mit den neuen Herausforderungen konfrontiert. Er findet eine Wohnung, einen Job und verliebt sich schließlich in seine Arbeitskollegin Michelle (Katie Lyons). Weiterlesen »
„Ichi - Die blinde Schwertkämpferin“, ein spannend romantischer Samurai-Film aus Japan, kommt am 14. Mai 2009 in die deutschen Kinos.
Zatoichi heißt der wohl bekannteste Charakter aus japanischen Samurai-Filmen. Ein blinder Schwertkämpfer, der sich auf die Suche nach der Gerechtigkeit begibt. „Ichi - Die blinde Schwertkämpferin“ greift die wohlbekannte Geschichte auf und verpackt sie in neue Gewänder.
Humor, Romantik und Drama, das darf in „Ichi - Die blinde Schwertkämpferin“ nicht zu kurz kommen. Heldin des Films ist Ichi (Haruka Ayase), eine blinde Wandermusikerin. Scheu und zurückgezogen, dennoch stolz und kompromisslos, zieht sie auf der Suche nach ihrer Vergangenheit durch die Lande. Weiterlesen »
Von Wrestlern alá Hulk Hogan und Dwayne „The Rock“ Johnson ist man ja doch eher schmale Kinokost gewöhnt, aber vielleicht macht es ja WWE-Champion John Cena besser. Renny Harlin (Stib Langsam 2) schickt ihn auf eine atemlose Jagd durch die Straßen von New Orleans.
Den Kampf gegen die Zeit nach den Plänen eines kriminellen Genies, oder Wahnsinnigen, kennt man schon seit Dirty Harry, spätestens aber seit Sieben und Stirb Langsam 3. Und so überrascht auch diese Geschichte von Rache, Zerstörung und Beschützerinstinkt nicht wirklich.
Detective Danny Fisher (John Cena) ist dabei, gerade einen Multimillionen-Dollar-Coup auffliegen zu lassen, als in dem Tumult die Freundin von Miles Jackson (Aiden Gillen), dem Kopf der Verbrecherbande, vor einen Pick-Up läuft. Nach einem Jahr flieht Jackson aus der Haft und schwört Rache.
Er entführt die Freundin von Danny Fisher und stellt ihm 12 Aufgaben, die er bewälltigen muss, um seine Angebetete zu retten.
Und bald entwickelt sich daraus ein atemloses Actionfeuerwerk, in dem es schnell um mehr geht, als nur um das Leben von Fishers Verlobter Molly Porter (Ashley Scott).
Keine Komplizierte Handlung aber viel Action: Zwölf Runden
Regisseur Renny Harlin hetzt den Hauptdarsteller John Cena nur so durch die Handlung des Thrillers. Ohne den Zuschauer mit verwirrenden Handlungsebenen zu belasten entwickelt sich der Film, der sich anfangs durchaus die nötige Zeit genehmigt, die Charaktere einzuführen, zu einem respektablen Actionfilm. Zwar wird die One-Man-Show natürlich übertrieben und jede Menge Kollateralschäden beeinträchtigen die Glaubwürdigkeit der Handlung ein wenig, aber dennoch kann jeder, der auf Action, Stunts und Spannung aus ist, durchaus Gefallen an diesem Streifen finden.
Der Kinostart in Deutschland ist für den 28. Mai 2009 vorgesehen.



