Kino, neue Filme & Schauspieler

Archiv für "Januar"

Kinostart: 96 Hours - Liam Neeson in einem Spiel auf Zeit

Autor: Fin 0 Kommentare

Europa ist im Moment der angesagteste Schauplatz für Filme jenseits der unwirklichen Hollywood-Hochglanzoptik. Spätestens seit der Bourne-Trilogie wissen wir, dass Aktion auch auf unserem Kontinent funktioniert.

Am 19. Februar schicken Luc Besson und Pierre Morel Liam Neeson auf eine 96 Stunden lange Achterbahnfahrt durch Paris und den Rest von Europa.

Liam Neeson © flickr / karen in toronto

Der Kern der Handlung ist schnell erzählt: Die Tochter eines Ex-Agenten wird entführt und Paps schärft die Socken und zieht auf der Jagd nach den Entführern eine Spur der Verwüstung durch Europa.

Aber mal langsam, trotz des einfachen Grundgerüstes wird die Handlung im Verlauf des Films wesentlich komplizierter und damit auch spannender. Und die Besetzung der Schauspieler verspricht ebenfalls mehr, als nur einen flauen Action-Film.

Bryan (Liam Neeson) ist Agent im Ruhestand, und versucht vergeblich, ein besseres Verhältnis zu seiner Tochter Kim (Maggie Grace) zu entwickeln, die bei seiner Ex-Frau Leonore (Framke Janssen) lebt. Bei einem Telefonat muss Bryan mit anhören, wie Kim in Paris von Unbekannten entführt wird.

Der Ex-Agent zögert keine Sekunde und fliegt nach Paris, um dort nach seiner Tochter zu suchen. Rücksicht nimmt er dort auf niemanden, da ihm nur 96 Stunden Zeit bleiben, um Kim aus den Händen der Menschenhändler zu befreien, die für sie und ihre Freundin Amanda eine Karriere als Prostituierte im Sinn haben.

Der Film stammt aus der Feder von Erfolgsregisseur Luc Besson (Fünfte Element, Leon der Profi). Er und der Regie-Newcomer Pierre Morel (Unleashed)  haben mit 96 Hours eine rasanten Action-Film auf die Leinwand gebracht, der kaum Wünsche offen lässt.

Erschreckend ist dabei jedoch, dass dieser Menschenhandel durchaus in Europa zum Alltag gehört, auch wenn wir davon vielleicht nichts mitbekommen. Man sollte  mit einem unangenehmen Nachgeschmack rechnen, wenn man in diesen Film geht.

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Kinostart: Der Vorleser - Bernhard Schlinks Bestseller kommt in die Kinos

Autor: Fin 0 Kommentare

Die deutsche Vergangenheit scheint in Hollywood im Moment ein beliebtes Thema zu sein. Nachdem Tom Cruise in “Operation Walküre” das Staufenberg-Attentat nachspielen durfte, flimmert nun ab den  26. Februar ein weiteres Stück deutscher Vergangenheitsbewälltigung über die Leinwände.

“Der Vorleser” ist die Verfilmung des internationalen Bestellers von Bernhard Schlink aus dem Jahre 1995. In der englischen Übersetzung schaffte es der Roman sogar auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times.

Kate Winslet © flickr / V 2

Der Film von Stephen Daldry ist analog zur Romanvorlage in drei Teile gegliedert und befasst sich, obwohl er in der Nachkriegszeit spielt, mit der Aufarbeitung der Verbrechen des Dritten Reiches.

Die Hauptfigur der Geschichte, der 15-jährige Schüler Michael (David Kross), lernt in den späten 1950ern nach einem Gelbsuchtsanfall im Zug die ältere Schaffnerin Hanna (Kate Winslet) kennen. Später entwickelt sich eine Liaison zwischen beiden. Damit er dadurch nicht seine Schule vernachlässigt, bittet sie ihn, ihr regelmäßig vorzulesen. Als  Michael beginnt, sich für andere Mädchen zu interessieren und Schuldgefühle gegenüber ihr entwickelt, verschwindet Hannah spurlos.

Jahre Später, Michael studiert inzwischen Jura, trifft er  (nun gespielt von Ralph Fiennes) sie beim Besuch eines Kriegsverbrecherprozesses wieder. Dies stürzt Michael in einen unlösbar scheinenden Konflikt, denn Hanna sitzt als KZ-Aufseherin auf der Anklagebank.

Die Romanvorlage hat nicht umsonst ihren Weg in die Lehrpläne vieler Bundesländer gefunden. Und diese Verfilmung könnte diesem Anspruch durchaus gerecht werden.

Die Besetzung des Dramas aus erstklassigen amerikanischen, britischen und deutschen Schauspielern, unter anderem Bruno Ganz und Karoline Herfurth, lässt auf einen wunderbaren Kinoabend hoffen.

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Inglorious Basterds – Tarantinos neuestes Meisterwerk kommt im Juni 2009

Autor: Andreas 0 Kommentare

Das neueste Projekt von Kultregisseur Quentin Tarantino ist der Kriegsfilm „Inglorious Basterds“. Unter den Hauptrollen sind neben Superstar Brad Pitt auch die Deutschen Til Schweiger, Daniel Brühl und Diane Kruger. Kinostart soll im Juni diesen Jahres sein.

Brad Pitt geht ab Mitte des Jahres auf “Nazi-Jagd” © flickr / LeeLeeLu

Die deutsche Vergangenheit scheint aktuell ein sehr beliebtes Thema in Hollywood zu sein. Derzeit läuft „Operation Wallküre“ mit Tom Cruise in den deutschen Kinos und im Sommer soll ein weiterer Kriegsfilm in die Kinos kommen.

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Bride Wars - Der Kampf um die perfekte Hochzeit

Autor: Fin 0 Kommentare

Kate Hudson und Anne Hathaway streiten sich um die Traumhochzeit. Eine Komödie in weißem Chiffon über den Traum aller kleinen Mädchen.

Kurz vorm Valentinstag, jenem künstlich aufgeblähten Pflichttag für alle Verliebten, startet am 5. Februar die Komödie “Bride Wars - Beste Freundinnen”. Aufhänger für diesen nett gemeinten Angriff auf die Lachmuskeln ist, wie solltes auch anders sein, die Traumhochzeit in Weiß.

Kate Hudson © flickr / jubeiz

Emma (Anne Hathaway) und Liv (Kate Hudson) sind seit eh und je beste Freundinnen. Mit allem was dazu gehört, ja sogar ihre Verlobung feiern die beiden zusammen. Und natürlich sollen auch die Hochzeiten zusammen geplant werden.

Die beste Location New Yorks ist gebucht, im berühmtesten Hotel der Stadt selbstverständlich, der ultimative Caterer gefunden, und Brautkleider geschneidert, wie sie selbst Götter nicht tragen.

Amerikanische Traumhochzeiten verschlingen ja bekanntlich Unsummen, für die man sich hierzulande schon Immobilien anschaffen könnte. In diesem Fall wäre sicherlich eine Villa in Südfrankreich drin.

Aber wie soll’s auch anders sein, man ahnt es bereits, das Hotel verschlampt die Termine und nun  fallen beide Hochzeitstermine auf den selben Tag. Tja, wer bekommt nun seine Traumhochzeit?

Es kommt wie es kommen muss. Aus ehemals besten Freundinnen werden erbitterte Feindinnen. Die Schlacht um den schönsten Tag des Lebens kann beginnen.

Diese Komodie wird wahrscheinlich nur schwer verliebte Paare in die Kinos locken.

Aber Vorsicht, wenn die eigene Hochzeit geplant ist, sollte Mann schon mal vorsorglich einen Kredit aufnehmen. Die eigene Angebetete kommt sicher auf Ideen bei diesem Feuerwerk sorgenfreier Dekadenz für einen einzigen Tag.

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Effi Briest - Theodor Fontanes Gesellschaftsroman kehrt zurück in die Kinos

Autor: Fin 0 Kommentare

Am 12. Februar startet die nun mehr fünfte Verfilmung von Fontanes literarischer Gesellschaftskritik in den deutschen Kinos.

Julia Jentsch, die erst kürzlich Sophie Scholl so überragend dargestellt hat, tritt in die Fußstapfen von Angelica Domröse und Hanna Schygulla aus den bis dato wohl bekanntesten Verfilmungen von Wolfgang Luderer und Altmeister Rainer Werner Fassbinder. Damit kommt nach den Buddenbrooks ein weiterer Literaturklassiker in die Kinos.

Effi Briest Originalausgabe © Wikipedia

Effi Briest ist die Geschichte eines erst 17-jährigen jungen Mädchens, welches im Preußen des 19. Jahrhunderts von ihren Eltern gedrängt wird, den 21 Jahre älteren Adligen Freiherr von Innstetten zu heiraten. Mit ihrem neuen Leben kommt Effi nie zurecht. Nach der Geburt ihrer ersten Tochter beginnt Effi eine Affäre mit dem ehemaligen Kriegskameraden ihres Mannes Major von Crampas.

Als Innstetten Jahre später davon erfährt, verstößt er Effi und verbietet ihr den Umgang mit ihrer Tochter. Zudem fordert er Crampas zu einem Duell und tötet ihn, ganz wie es sein Ehrgefühl gebietet. Effi überwindet dies nie und stirbt erst 29-jährig in ihrem Elternhaus an “gebrochenem Herzen”

Fontane verstand es, mit seinem Roman jene Konventionen-Reiterei und den altertümlich anmutende Ehrbegriff im Geiste des 19. Jahrhunderts zu kritisieren, ohne dabei Anklage zu erheben.

Auch wenn Effi Briest sicherlich so manchen Schüler arg malträtiert hat, so ist dieses Werk, ob auf Papier oder der Leinwand, ein bedeutender Teil deutscher Kulturgeschichte.

Es bleibt abzuwarten, ob die neueste Verfilmung des Dramas um Effi Briest diesem Anspruch gerecht wird.

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Zeiten des Aufruhrs - Wiedervereinigung von Kate Winslet und Leonardo di Caprio

Autor: Andreas 1 Kommentar

Elf Jahre ist es her, dass Kate Winslet und Leonardo di Caprio zusammen in “Titanic” vor der Kamera standen. Nun sind sie nicht nur älter, sondern vor allem reifer geworden und spielen auch im neuen Film von Regisseur Sam Mendes “Zeiten des Aufruhrs” ein Liebespaar, dass sich seine Lebensträume erfüllen will.

Kate Winslet ist ab 15.1. wieder auf der Leinwand zu sehen © flickr / Maggiejumps

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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Autor: Fin 0 Kommentare

“Aus Alt macht Neu” scheint in den Studios von Hollywood im Moment neben der unbändigen Flut von Sequels  erfolgreicher Blockbuster das bewerte Mittel zu sein, sich die Gunst des Publikums zu sichern. Nach jüngsten Neuverfilmungen wie “Krieg der Welten”, “I am Legend” und “Der Tag, an dem die Erde still stand” erlebt nun auch Jules Vernes “Reise zum Mittelpunkt der Erde” ihre Rückkehr auf die Kinoleinwände.

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Twilight - Biss zum Morgengrauen, Kinostart am 15.1.

Autor: Andreas
7 Jan
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Am 15.1. kommt die Buchverfilmung des Romans Twilight von Jugendbuchautorin Stephenie Meyer in die Kinos. Der Film ähnelt in seinem Grundmuster einer “Romeo und Julia”-Geschichte. Das Mädchen Bella Swan wird von ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Washington geschickt, dort lernt sie Edward Cullen kennen, der unglaubliche Kräfte zu besitzen scheint. Natürlich verlieben sich beide ineinander, doch der Fakt, das Edward ein Vampir ist steht der Beziehung natürlich im Weg. Die Gewissheit, dass er die Liebe zu ihr im Nu zerstören könnte, erleiht der Geschichte etwas Besonderes. Doch nicht nur er stellt eine Gefahr für Bella dar, sondern auch andere Vampire.

Der blasse Edward hat das Herz von Bella erobert, doch wird ihre Liebe anhalten? © flickr / SHOT! by Ezyan

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Kinostart: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Autor: Fin
5 Jan
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Benjamin Button lebt mit einem außergewöhnlichen Zustand: Er wird nicht älter, sondern jünger.

Der Regisseur David Fincher arbeitet nach “Sieben” und “Fight Club” nun zum dritten Mal mit Brad Pitt zusammen. Basierend auf einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald (”Der große Gatsby”) aus dem Jahr 1921 erzählen sie die Geschichte des Benjamin Button, der als 80-jähriger geboren wird und nun jünger wird, bis er als Säugling stirbt.

Die Story deckt den Großteil des vergangenen Jahrhunderts ab in einer Art von umgekehrtem “Forrest Gump” oder auch “Big Fish”. Button wird permanent damit konfrontiert, dass er sich weder altersgerecht verhält noch so aussieht.

Brad Pitt Benjamin Button © Flickr/KJB Photography

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