Juni, 2008

27. Juni 2008

Für alle, die Till Schweigers Film noch nicht gesehen haben, möchte ich im Anschluss ein paar gute Gründe liefern, um doch reinzugehen!

Als ich Titel und Cast hörte, war ich zugegeben skeptisch: Till Schweiger und Matthias Schweighöfer… naja… Jürgen Vogel und Nora Tschirner… schon besser? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was man von dem Film erwarten sollte und erwartete deswegen das Übliche: Eine mehr schlecht als recht zusammengeschusterte Komödie aus deutschem Hause mit den üblichen Sprüchen, den üblichen Gags und dem üblichen “Fast so gut wie Lammbock!”.

Aber der Film hat mich überzeugt und jeden Zweifel getilgt. Schweighöfer vor allem. In “Der Rote Baron” konnte ich nicht hinsehen, sobald er ins Bild kam, aber in diesem Film ist er der sympathischste, coolste, lockerste und freundlichste Film-Nebenheld seit längerem!

Till Schweiger ist auch angenehm, Jürgen Vogel wie immer klasse und Nora Tschirner ist anbetungswürdig. Die Story ist wie immer in solchen Filmen etwas konfus und voller schwer zu akzeptierender Wendungen, aber längst nicht so konstruiert wie in den Schreckenszeiten der “deutschen Komödie”. Sogar das Ende ist schön.

Also, wer das noch nicht gesehen hat - ab ins Kino oder DVD besorgen. :)


23. Juni 2008

Transformers 2 flickr ©Somin Davison

Die Trickfilm-Adaption aus dem Jahr 2007 feierte nicht nur hierzulande große Erfolge, weshalb es eigentlich vielen Filmkennern klar war, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wie nun offiziell bekannt wurde, konnten die Verantwortlichen die Hauptpersonen vor und hinter der Kamera für den neuen Film erneut verpflichten.

So werden unter anderem Jungstar Shia LaBeouf, die bezaubernde Megan Fox sowie Michael Bay und Steven Spielberg ihren Anteil an „Transformers 2 - Revenge of the Fallen“ haben. Für Fans des 3-D-Kinos gibt es die freudige Nachricht, dass der Film im 3-D-Verfahren gedreht wird und somit auch in entsprechenden Kinos begeistern kann.

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17. Juni 2008

The mummy is really back! Nach den großen Erfolgen „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück“ geht das Abenteuer weiter. Im August kehrt die Mumie auf die deutschen Kinoleinwände zurück. Und der Trailer lässt fulminante Actionsequenzen und lässigen Wortwitz versprechen.

„Das Grabmal des Drachenkaisers“ führt die Archäologenfamilie O’Connell in das alte China. Der zweite Weltkrieg scheint überwunden zu sein, da kündigt sich eine neue Schreckensherrschaft an. Denn Alex (Luke Ford), Sohn von Rick (Brendan Fraser) und Evelyn (Maria Bello), entdeckt bei seinen Ausgrabungen das Grab des Drachenkaisers. Eine Zauberin belegte den einstigen chinesischen Herrscher und seine Armee mit einem Fluch. Und nun soll der Drachenkaiser (Jet Li) und seine Armee nach 2.000 Jahren wieder aus dem Reich der Toten geholt werden, um erneut über China zu herrschen. Die Jagd auf die Mumie beginnt.

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17. Juni 2008

Marijane ist wahrscheinlich nicht mal fünf, als die Revolution den Iran “befreit”, und naturgemäß versteht sie wenig von den Vorgängen im Land. Eines Tages müssen eben alle Frauen verschleiert herumlaufen - dem Mädchen macht das wenig aus.

Marijane Satrapis Comicroman “Persepolis” dokumentiert die jüngere Geschichte Irans aus einem ungewohnten Blickwinkel: Dem eines Kindes, bzw. dem einer Heranwachsenden. Wichtiger als alle politischen und religiösen Debatten ist da die Frage, wo man westliche Popmusik herbekommt und, natürlich, die Jungs. Und Zigaretten. Und so weiter -

Im Making-of des Films, der im vergangenen Jahr in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, erklärt eine erfrischend natürliche Marijane Satrapi, dass ihre Geschichte ja eigentlich nicht besonders sei: Die Themen blieben sich gleich; ob man nun im Iran, in Japan oder den Vereinigten Staaten aufwächst.

Entsprechend fällt der Schwerpunkt des Films eher auf die Entwicklung seiner Protagonistin als auf pointierte politische Kommentare. Aber das ist nicht schlecht - im Gegenteil. “Persepolis” lebt gerade von der Unbefangenheit, mit der Marijane ihre Geschichte vor dem Zuschauer ausbreitet. Ein traurige Geschichte vielleicht, aber dann doch - eine Geschichte unter vielen.


12. Juni 2008

Auch diese Woche bieten die Neustarts in unseren Kinos für jeden Genreliebhaber einen passenden Film an. Dabei sind unter anderem altgediente Pokerspieler, unter Liebeskummer leidende Männer und massenhaft sterbende Großstadtbürger zu sehen.

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9. Juni 2008


Wir können wieder an das Unfassbare glauben, denn die X-Akten werden sich im Juli 2008 wieder öffnen. Zu deutsch heißt der Film „Jenseits der Wahrheit“, dessen Trailer schon teilweise in den Kinos läuft.

Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox Mulder (David Duchovny) ermitteln wieder in einem scheinbar unlösbaren und mysteriösen Fall für das FBI. In altgewohnter Version ist Mulder immer noch mit seiner unermüdlichen Suche nach Antworten und seine Partnerin versucht ihm in rationaler und intelligenter Art einer Wissenschaftlerin beizustehen.

Nach nunmehr 6 Jahren Pause dürfen wir wieder auf ein neues Abenteuer der beiden Hauptdarsteller gespannt sein. Zwar ist seid ihrem letzten gemeinsamen Fall einige Zeit vergangen, aber dennoch geben sie in ihrer bekannten Art das Special-FBI-Team, das auf der Suche nach unerklärlichen Vorkommnissen ist. Als die beiden Agenten 1994 zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief, zog es eine riesige Fangemeinde nach sich, die sich an den Geschichten um Paranormales, UFO’s und mysteriösen Ereignissen nicht satt sehen konnten - ganz in alter Science Fiction Tradition.

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4. Juni 2008

„Ein verlockendes Spiel“ - “Leatherheads“

Darauf hat die Frauenwelt sicher gewartet – wieder ein neuer Streifen mit George Clooney, der auch Regie geführt hat, zu bewundern. In der romantischen Komödie zu Zeiten der Goldenen Zwanziger Jahre und ist viel mehr als nur ein antiker Film. Es geht um einen begnadeten Footballspieler im Jahre 1925, der alles hat, was man sich nur wünschen kann. In dem Film spielt ebenso Renée Zellweger, eine Reporterin verkörpert und über die sportlichen Highlights berichtet.
Die beiden Hauptdarsteller liefern sich einen amüsant verbalen Schlagabtausch und verleihen dem Film eine spezielle Note, denn sonst würde es wahrscheinlich eher wie ein antiker Sportfilm erscheinen. Der smarte Schauspieler George Clooney sorgt sicher für zahlreiche Kinobesucher.


„Cassandras Traum“ - “Cassandras Dream“

In dem neuen Woody Allen Film agieren Colin Farrell und Ewan McGregor als Brüder und sind die netten Jungs von nebenan. Der Regisseur hat den Schauplatz des Geschehens erneut nach London gelegt, was ihm mit bisherigen dort gedrehten Filmen Glück gebracht hatte.
Es ist die Geschichte zweier Männer die sich ein besseres Leben erhoffen, nur der Preis des Aufstiegs kann ihnen zum Verhängnis werden. „Cassandras Traum“ bezieht sich auf die antike griechische Seherin und ihre Visionen, die auch sie selbst ins Verderben stürzten. Die Brüder haben ihrem Segelboot eben genau diesen antiken Namen gegeben und ahnen nicht, was das für Folgen haben könnte.
Der Krimi von Woody Allen verspricht viel Tiefgang und brilliert durch seine Schauspieler.


“Lenin kam nur bis Lüdenscheid”

Mal kein großer Hollywood Streifen, sondern deutsche Handwerkskunst. Die Kindheitserinnerungen von Richard David Precht werden zum Mittelpunkt des Film und beschreiben, wie sie eine Familie aus Solingen an die damalige Zeit erinnert. Wie sich die Menschen aus Lüdenscheid das Leben im Osten vorgestellt haben und liefert ein etwas anderen Blick auf die ehemalige DDR – aus Sicht von „außerhalb“. Der Dokumentarfilm von Richard David Precht zeigt mit teils ironischen Ansichten das Leben in Lüdenscheid und lässt die Geschichte in dokumentarischer Weise Revue passieren. Eine sehr gelungene Arbeit, die bei vielen sicher auch ein paar Erinnerungen weckt, ob nun aus Sicht von „Ost oder West“.